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Gericht kündigt Urteil im Rechtsstreit zwischen Bobic und Hertha für 3. Juli an

kicker

"Das Verfahren 90 O 29/23 wurde bislang nicht durch eine gütliche Einigung zwischen den Parteien (= Vergleich) beendet", teilte das Landgericht Berlin der dpa auf Anfrage mit. Zuvor hatten der Tagesspiegel und Bild berichtet.

Bobic wehrt sich nunmehr seit über zwei Jahren gegen seine ordentliche und außerordentliche Kündigung - sein Aus als Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC kam Ende Januar 2023. Bobic hatte auf ausstehende Gehaltszahlungen von Februar bis April 2023 in Höhe von 594.000 Euro sowie eine Abfindung von 2,76 Millionen Euro geklagt. Inklusive der angelaufenen Zinsen sowie der Anwalts- und Gerichtskosten drohte Hertha nach kicker-Informationen eine Zahlung in Höhe von insgesamt etwa 4,2 Millionen Euro.

Bei einem Termin vor der Kammer für Handelssachen hatte sich Ende Mai eine Annäherung zwischen beiden Parteien angedeutet. Die Kammer hatte einen Vergleich unterbreitet, wonach der ehemalige Geschäftsführer Bobic 3,2 Millionen Euro erhalten soll, Hertha zudem die Gerichts- und Anwaltskosten zu übernehmen hätte.

Der Vorschlag stieß bei Hertha auf ein "positives Echo", der Zweitligist erbat sich aber eine Annahmefrist. Und habe nach Angaben von Bobic das Vergleichsangebot abgelehnt. Der Verein teilte mit, dass er sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern wird, da sich die Parteien im Rahmen des laufenden Verfahrens auf ein vertrauliches Vorgehen verständigt hätten.

Anfang Juli könnte Rechtsstreit zu den Akten gelegt werden

Nun hat die zuständige Kammer für Handelssachen wieder das Zepter übernommen und für den 3. Juli einen Termin zur Verkündung einer Entscheidung anberaumt. An diesem Tag könne ein Urteil verkündet werden, hieß es.