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Geschärfte Sinne in Fürth: Kleines Magdeburg-Plan

kicker

Nach dem 3:2-Auftaktsieg gegen Dresden kassierte die SpVgg Greuther Fürth in der Liga zuletzt zwei Niederlagen (2:3 in Braunschweig, 0:2 gegen Kiel). Beim 1. FC Magdeburg möchte das Kleeblatt an diesem Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) den Negativtrend stoppen.

Sieben Gegentore hat die Spielvereinigung in dieser noch jungen Saison bereits kassiert, lediglich Düsseldorf ist mit acht Gegentreffern noch einen Tick schlechter. Kein Wunder also, was in diesen Tagen besonders auf dem Trainingsplan der Mittelfranken stand: "Das Defensivverhalten als ganze Mannschaft hat uns gegen Kiel nicht gefallen, das war diese Woche ein großes Thema bei uns", erklärte Trainer Thomas Kleine auf der Pressekonferenz am Freitag.

Der Coach blickte auch noch mal auf das Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Holstein Kiel zurück. "Wir haben es nicht geschafft, das Feld zu schließen. Das betrifft unsere Defensive, wenn es darum geht, von hinten rauszurücken - das betrifft aber auch unsere Offensive, wenn es darum geht, das Feld wieder komplett eng zu machen und die Kompaktheit schneller herzustellen."

Bis auf Schlieck sind alle Mann an Bord

Gerade das Gegentor zum 0:1, als seine Mannschaft von den Störchen ausgekontert wurde, missfiel dem Trainer. "Das sind Tore, die man verteidigen kann und verteidigen muss", monierte der 47-Jährige. "Wir müssen einfach diese Gier haben, die Zweikämpfe zu gewinnen, schneller am Ball und wacher vom Kopf zu sein", schärft der Chef-Coach die Sinne seiner Spieler.

Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen - einzig auf Timo Schlieck, der nach seiner Oberschenkelverletzung aber wieder im Torwarttraining ist, muss Kleine noch verzichten. Zur Verfügung steht also auch Philipp Ziereis, der gegen Kiel nach 45 Minuten angeschlagen vom Feld musste. "Ziereis ist ein wichtiger Spieler für uns, dementsprechend sind wir froh, dass er voll mittrainiert hat", berichtete Kleine.

Dass der Abwehrchef gegen Kiel einen schwachen Auftritt hingelegt hatte, hat für diesen Sonntag wohl keine Konsequenz. Der 32-Jährige habe eine sehr gute Trainingswoche hinter sich und deshalb "gute Chancen, zu spielen."

Kleine warnt vor Magdeburgs Pressing

Bei einer Mannschaft, die Kleine als "gewachsene Truppe, die fußballerisch sehr flexibel ist", einschätzt. "Magdeburg will alles fußballerisch lösen, beläuft aber auch immer wieder die Tiefe." Dass sich das Spiel des FCM durch den Wechsel von Torjäger Martijn Kaars zum FC St. Pauli verändert, glaubt Fürths Trainer nicht. Wichtig sei es deshalb, Druck auf den Ball zu bekommen, aber auch immer wieder die Tiefe abzusichern.

"Mit dem Ball", warnt Kleine, "werden wir überhaupt keine Zeit haben und sehr wach sein müssen", weil Magdeburg ein sehr hohes Pressing betreibt, den Gegner wie zuletzt in Hannover teilweise Mann-gegen-Mann über den kompletten Platz jagt. Im Spiel nach vorn schnell die richtigen Lösungen finden und defensiv aggressiver sowie kompakter zu Werke gehen, dürfte also der Fürther Matchplan fürs Spiel in Magdeburg lautenfhi. In einem Spiel, in dem das Kleeblatt den jüngsten Negativtrend mit zwei Niederlagen stoppen will.