Gonzalo Garcia hat in den gut vier Wochen bei der FIFA Klub-WM einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Der Stürmer-Youngster von Real Madrid wurde vom neuen Trainer Xabi Alonso ins kalte Wasser geworfen und lieferte ab. Vor dem Halbfinale gegen Paris Saint-Germain stand er bereits bei vier Treffern.
Damit hat er gute Chancen, das Turnier als Torschützenkönig abzuschließen, denn aktuell hat kein anderer Spieler mehr Treffer erzielt. Und die drei weiteren Spieler, die ebenfalls viermal einnetzten - Serhou Guirassy, Angel Di Maria und Marcos Leonardo - sind allesamt bereits ausgeschieden.
Doch wie sieht Garcias Zukunft im Starensemble von Real aus - vor allem dann, wenn Kylian Mbappe wieder bei 100 Prozent ist? Das werden die nächsten Wochen zeigen. Jetzt aber kommt raus: Der Abgang zu seinem anderen Klub war eigentlich schon beschlossene Sache! Der FC Getafe und Real hatten sich dementsprechend bereits geeinigt.
"Es gab die Zusage, dass er kommen könnte, sofern er nicht bei Real Madrid bleiben sollte. Diese Vereinbarung wurde vor anderthalb Monaten mit Madrid und dem Berater getroffen", bestätigte Getafe-Präsident Angel Torres. Man sei "schon seit zwei Jahren hinter ihm her". Doch dieser Transfer könnte sich jetzt erledigt haben.
"So, wie sich der Junge macht, kann es sein, dass es nicht dazu kommt. Aber im Fußball ist das, was heute schwarz erscheint, morgen weiß. Falls Gonzalito kommt, wäre er eine gute Hilfe", sagte Torres. Angesichts der Entwicklung des 21 Jahre alten Eigengewächses wäre ein Wechsel aber eine große Überraschung.