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Gonzalo García: Der Senkrechtstarter von Real Madrid

FIFA
  • Gonzalo García sicherte Real Madrid den Einzug ins Viertelfinale
  • Dort treffen die Königlichen nun auf Borussia Dortmund
  • Auch Thibaut Courtois und Federico Valverde schwärmen vom 21-Jährigen

Gonzalo García stieg hoch in die Luft. Er wirkte beinahe schwerelos, als Trent Alexander-Arnold eine Flanke zu ihm in den Sechzehner schlug. Während Pierre Kalulu sich mit Antonio Rüdiger duellierte, lauerte García dahinter und wartete auf seine Chance. Der Ball kam genau in seine Richtung und mit perfektem Timing drehte er den Kopf technisch sauber und nickte den Ball unter dem Querbalken ein. Michele Di Gregorio streckte sich so weit er konnte, jedoch vergeblich. García rannte zur Eckfahne im Hard-Rock-Stadion, klopfte aufs Wappen und bejubelte seinen dritten Treffer des laufenden Turniers.

Mit diesem Tor sicherte der 21-jährige Stürmer Real Madrid den 1:0-Sieg gegen Juventus FC, gleichbedeutend mit dem Ticket fürs Viertelfinale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™. Nachdem er zuvor schon gegen Al Hilal (1:1) und FC Salzburg (3:0) traf, krönte das Real-Eigengewächs seine guten Leistungen mit dem Siegtreffer gegen einen echten Top-Gegner.

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Die Königlichen befinden sich im Wandel und mit dem neuen Trainer Xabi Alonso weht ein frischer Wind in Madrid. Der ehemalige Leverkusen-Coach, erst seit wenigen Wochen im Amt, setzt auf einen mutigen und gradlinigen Spielstil. Verglichen mit der Ära Ancelotti wirkt das Spiel der Blancos aggressiver, schnörkelloser und deutlich vertikaler.

Mal im 3-5-2, mal im 4-4-2 oder 4-3-3 – doch egal, wie Alonso seine Elf aufstellt: Sein Motto bleibt gleich. Früh stören, hoch anlaufen, schnell umschalten. Der Ball soll so nah wie möglich am gegnerischen Tor erobert werden. Und eben da kommt García ins Spiel und erfüllt seinen Job mit Bravour.

Sein Siegtor gegen Juve war dabei nur ein Highlight – denn der junge Angreifer bringt viel mehr mit als nur Scorerpunkte. Er scheint nämlich perfekt in Alonsos System zu passen. Pressing? Aggressivität? Räume zulaufen? All das fordert Alonso von seinen Spielern – und García setzt es um.

"García ist ein super Stürmer", lobte Real-Keeper Thibaut Courtois nach dem Achtelfinalsieg gegenüber der FIFA. "Wir kennen uns gut, er trainiert schon seit einiger Zeit mit uns. Er trifft regelmäßig, ist gefährlich im Strafraum, stark im Kopfballspiel. Er bringt sich in vielen Bereichen ein."

Vor allem durch seine Cleverness und Fähigkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen, bringt García sich nahtlos im Gefüge der Madrilenen ein. Er positioniert sich immer wieder zwischen den gegnerischen Verteidigern, zwingt sie dadurch nach innen, wo bereits seine Mitspieler lauern, um den Ball zu erobern. Genau so will es Alonso. Hoch anlaufen, intelligent lenken – und der spanische U21-Nationalspieler scheint wie gemacht dafür.


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"Wie García spielt, ist spektakulär", lobte auch Mittelfeldmotor Federico Valverde. "Ich möchte ihm einfach gratulieren. Er hat es sich verdient. Er hat lange bei Castilla gespielt, hat immer im Schatten der Ersten gearbeitet. Jetzt zeigt er, was in ihm steckt. Und er bleibt trotzdem bescheiden. Ein klasse Typ."

Kein Wunder also, dass bereits Vergleiche mit Legenden wie Raúl die Runde machen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, doch im Vergleich zur Sturmikone ist der Jungstar etwas schneller und auch spritziger – doch mit ähnlichem Gespür für die großen Momente. Und man kann es nicht übersehen: Auch ein bisschen Xabi Alonso steckt schon in seinem Spiel.

Ob García im Viertelfinale nach seinen konstant starken Leistungen wieder auf der Bank Platz nehmen muss? Alonso wollte sich nach Abpfiff nicht locken lassen: "Ich denke noch nicht ans nächste Spiel. Klar freue ich mich für Gonzalo – aber auch für die Mannschaft insgesamt." Fest steht: Er ist in den Plänen von Alonso aktuell kaum wegzudenken und sein Weg bei Real Madrid beginnt erst.