Fehlercode: %{errorCode}

"Gutes Gespür": In Dresden herrscht trotz dreier Pleiten "keine Unruhe"

kicker

Auf den ersten Sieg seit der Rückkehr in die 2. Bundesliga folgte für Dynamo Dresden vor der Länderspielpause der nächste Dämpfer. Das 0:1 vor heimischem Publikum gegen Schalke war bereits die dritte Niederlage - das Pokal-Aus gegen Mainz ausgerechnet - der Saison. Zudem wartet nun ein herausforderndes Programm bis zur nächsten Länderspielpause auf die SGD. Mit Elversberg, Hannover, Darmstadt und Karlsruhe trifft der Aufsteiger gleich auf vier Teams, die aktuell in den Top sechs liegen.

Trotzdem herrscht bei den Sachsen noch keine Panik. "Wir waren in der vergangenen Saison nach den Siegen nie abgehoben, und jetzt herrscht auch keine größere Unruhe", so Trainer Thomas Stamm. Seine "Jungs" hätten ein gutes "Gespür dafür, sich nicht in Dinge hineinzusteigern, weder in die eine noch in die andere Richtung."

Dementsprechend setzen sie sich vor dem Gastspiel beim Tabellenzweiten auch nicht unter Druck. Mut für die schwierige Aufgabe schöpfen die Dresdner derweil aus ihren Auftritten. "Wir haben aus den bisherigen Spielen ein gutes Gefühl bekommen. Nicht von den Ergebnissen her, aber von der Herangehensweise", erklärte Stamm.

„Sie haben clevere und gute Transfers getätigt.“ (Thomas Stamm lobt Elversberg)

Damit es sich diesmal auch auf dem Punktekonto widerspiegelt, braucht sein Team allerdings "einen sehr guten Tag". Denn die Saarländer mischen nicht umsonst nach den ersten vier Spieltagen wieder oben mit. "Sie haben clevere und gute Transfers getätigt und einen Trainer geholt, mit dem ich damals mit der U 23 schon Berührungspunkte hatte, der da aus meiner Perspektive sehr gut rein passt", erläuterte der Schweizer und führte anschließend aus: "Elversberg hat es in den vergangenen Jahren sehr vernünftig gemacht und nun eine Mannschaft auf die Beine gestellt, die trotz der Abgänge sehr gefestigt wirkt."

Das 13.000-Einwohner-Dorf dient dadurch sicherlich in dieser Hinsicht als Vorbild für Dynamo.