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Hertha: Seguin, Demme und Brooks sind zurück

kicker

Der, der am Wochenende für den größten Schockmoment gesorgt hatte, stand am Dienstag noch nicht auf dem Trainingsplatz. Immerhin aber durfte Dawid Kownacki indoor schon wieder individuell arbeiten. Herthas Stürmer war am Samstag im Heimspiel gegen den SC Paderborn (0:2) nach einem Zusammenprall mit SCP-Keeper Dennis Seimen zusammengebrochen, kurzzeitig benommen und hatte bei seiner Auswechslung aus dem Ohr geblutet. Im besten Fall soll der Pole in den kommenden Tagen ins Mannschaftstraining zurückkehren. Läuft alles nach Plan, könnte er für das wichtige Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg am Sonntag zur Verfügung stehen.

Abwehrspieler Gechter ist wieder voll dabei

Komplett dabei war am Dienstag Abwehrspieler Linus Gechter, den Trainer Stefan Leitl gegen Paderborn als Rechtsverteidiger aufgeboten und zur Pause wegen Wadenproblemen ausgewechselt hatte. Zudem durfte sich Leitl über ein Rückkehrer-Trio freuen: Diego Demme, John Anthony Brooks und Paul Seguin absolvierten Teile des Mannschaftstrainings.

Neuzugang Seguin ist wegen einer Entzündung der Plantarfaszie, die ihm bereits Ende der vergangenen Saison in Diensten von Schalke 04 zu schaffen machte, noch ohne Pflichtspieleinsatz für seinen neuen Klub. Innenverteidiger Brooks, der die komplette Vorsaison wegen einer schweren Sprunggelenk-Verletzung verpasst hatte, hatte Anfang Juli im Testspiel beim Regionalligisten BFC Dynamo (6:0) eine Muskelblessur erlitten. Mittelfeld-Routinier Demme, den in der Vorsaison zwei Gehirnerschütterungen ausgebremst hatten, hatte nach dem Saisonauftakt auf Schalke (1:2) erneut über Schwindel geklagt.

Trio noch nicht spielfit - Leitl erhofft sich "Energie"

Bis die nötige Spielfitness erreicht ist, wird es bei Seguin, Brooks und Demme vermutlich noch dauern. Aber von ihrer Rückkehr in den Kreis der Mannschaft erhofft sich Leitl einen Abstrahleffekt aufs Binnenklima: "Es ist vor allem für unsere jungen Spieler wichtig, dass Spieler zurückkommen, die mit solchen Situationen umgehen können, die Ratschläge geben können und auch individuelle Qualität einbringen. Das schafft Energie und tut uns gut."

In der vergangenen Woche hatte sich bereits Allrounder Michal Karbownik nach seiner Sprunggelenkverletzung zurückgemeldet. Der Pole stand gegen Paderborn noch nicht im Kader, sondern erhielt am Sonntag im Regionalliga-Spiel der U23 gegen Lok Leipzig (2:7) 45 Minuten Wettkampfpraxis.