Mit dem SSV Ulm 1846 Fußball stieg Oliver Batista Meier in die 3. Liga ab. Den Gang dorthin tritt er aber nicht mit an. Stattdessen wechselt er zum ehemaligen direkten Konkurrenten der Spatzen im Abstiegskampf, Preußen Münster. "Er ist ein hochveranlagter Spieler und ich bin davon überzeugt, dass wir ihm das passende Umfeld bieten können, um sein volles Potenzial abzurufen. Er passt sehr gut zu der Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen", so Ole Kittner, Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation.
Der 37-Jährige hatte zuvor auch schon die Stärken des Neuzugangs aufgezählt: "Wir haben mit Oli einen sehr kombinations- und passsicheren Offensivspieler hinzugewonnen, der Eins-gegen-eins-Situationen sehr gut auflösen kann und ein weiteres spielerisches Element einbringt."
„Nachdem der SCP bereit war, die festgeschriebene Ablösesumme zu bezahlen, kommt nun der Wechsel zustande.“ (Markus Thiele)
Bei der Verpflichtung machten die Münsteraner von der Ausstiegsklausel des Spielers Gebrauch. Über die Höhe der Ablösesumme machten beide Vereine keine Angaben. "Nachdem der SCP bereit war, die festgeschriebene Ablösesumme zu bezahlen, kommt nun der Wechsel zustande", erklärte SSV-Geschäftsführer Markus Thiele lediglich.
Erst im Januar war der Pfälzer von Dynamo Dresden zur SSV gewechselt. Für den Absteiger absolvierte er 15 Spiele im Unterhaus, in denen er dreimal traf. Ein derart schneller Vereinswechsel stellt für Batista Meier derweil kein Neuland dar. So lief er im Anschluss an seine erste Seniorenstation beim FC Bayern jeweils ein Jahr für Heerenveen, Dresden und Verl sowie jeweils ein halbe Saison für Bayern II, Grasshoppers Zürich, erneut Dresden nach seiner Leihrückkehr und eben zuletzt Ulm auf.
Wiedersehen mit Ende
Nun sollen die Preußen sicherlich mal eine längerfristige Heimat sein. "Die Gespräche mit dem Verein und mit den Verantwortlichen haben mich sehr überzeugt und ich freue mich extrem, jetzt hier zu sein. Ich freue mich auf bekannte und neue Mitspieler, auf die Stadt und die Fans und darauf, gemeinsam Erfolge zu feiern und die Saison zu rocken", erklärte Batista Meier.
In Münster trifft Batista Meier auch auf einen alten Bekannten. Der neue Cheftrainer Alexander Ende kennt den Neuzugang bereits aus seiner Zeit in Verl.