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In der Verlängerung: Chelsea ganz abgezockt

FIFA

SL Benfica - Chelsea FC 1:1, 1:4 n.V. | Achtelfinale

Tor für Benfica: Ángel Di María (90. +5)
Tor für Chelsea:
Reece James (64.), Christopher Nkunku (108.), Pedro Neto (114.), Kiernan Dewsbury-Hall (117.)

Ein dramatischer Achtelfinal-Krimi zwischen SL Benfica und Chelsea FC im Bank-of-America-Stadion in Charlotte endete mit einem 4:1-Sieg nach Verlängerung für die Blues, die damit das Viertelfinale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ erreicht haben.

Chelsea begann die Partie mit hohem Tempo und setzte Benfica früh unter Druck. Schon in der Anfangsphase musste Torhüter Anatoli Trubin gegen Pedro Neto eingreifen, dessen Schuss aus zentraler Position jedoch zu harmlos ausfiel (1.).

In der 20. Minute folgte eine Doppelchance für die Blues: Zuerst kam Marc Cucurella nach kluger Ablage von Liam Delap zum Abschluss und zwang mit seinem Schlenzer einen Verteidiger zu einer spektakulären Rettungstat auf der Linie. Sekunden später zog Cole Palmer entschlossen aus kurzer Distanz ab, doch Trubin war zur Stelle und konnte parieren.

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Benfica tat sich schwer, gefährlich vor das Tor zu kommen und so blieb ein Freistoß von Ángel Di María aus der 25. Minute eines der wenigen Highlights der Portugiesen. Chelsea blieb am Drücker: Cole Palmer scheiterte mit seinem gut platzierten Schuss an Trubin (34.). Wenig später musste der Keeper erneut seine Klasse zeigen, als Cucurella einen wuchtigen Linksschuss im Strafraum auspackte (38.).

Nach torloser erster Halbzeit gelang Chelsea in der 64. Minute schließlich der verdiente Führungstreffer. Reece James zirkelte einen Freistoß aus halblinker Position über die Mauer und überraschte damit den Torwart, der die kurze Ecke nicht mehr rechtzeitig zumachen konnte.

Benfica reagierte spät, aber gefährlich. Gianluca Prestianni vergab in der 79. Minute aus guter Position knapp.

Dann die dramatische Schlussphase nach einer langen Gewitterunterbrechung. In der Nachspielzeit wurde ein Handspiel von Malo Gusto nach Otamendis Kopfball überprüft. Die Folge: Elfmeter für Benfica. Ángel Di María trat an und verwandelte nervenstark in die Mitte, während Sánchez ins rechte Eck sprang (90. +5).

Nach 90 intensiven Minuten mit Chancenplus für Chelsea, aber einem späten Ausgleich für Benfica, ging es in die Verlängerung.

Diese begann denkbar schlecht für Benfica: Gianluca Prestianni kassierte in der 92. Minute seine zweite Gelbe Karte und wurde vom Platz gestellt. Trotzdem kam der portugiesische Rekordmeister in der 97. Minute zu einer ersten Abschlussaktion. Allerdings war Kerem Aktürkoğlus Schuss zu harmlos für Robert Sánchez.

Auf der Gegenseite prüfte Malo Gusto Torwart Trubin mit einem strammen Schuss, doch auch dieser parierte stark. Chelsea erhöhte sukzessive den Druck: Cole Palmer scheiterte in der 104. Minute erneut am starken Trubin, der seinen Schuss aus zentraler Position entschärfte.

Nur Sekunden später hatte Ángel Di María beinahe auf 2:1 gestellt. Sein platzierter Schuss wurde jedoch von Sánchez glänzend gehalten (105.).

In der 108. Minute fiel dann das wegweisende Tor zugunsten der Engländer: Moisés Caicedo zog ab, Trubin konnte den Ball nur abprallen lassen und Christopher Nkunku reagierte am schnellsten. Aus kurzer Distanz drückte er das Leder zum 1:2 über die Linie.

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Nur wenige Minuten später nutzte Chelsea die entblößte Defensive von Benfica gnadenlos aus. Pedro Neto wurde von Caicedo auf die Reise geschickt, lief allein aufs Tor zu und verwandelte eiskalt zum 1:3 (114.).

Den Schlusspunkt setzte Kiernan Dewsbury-Hall in der 117. Minute, als er nach einem Steckpass frei auf Trubin zulaufen konnte und mit einem lässigen Lupfer den 1:4-Endstand sicherte.

Chelsea FC trifft nun am 5. Juli im Viertelfinale auf Palmeiras.

Stimmen zum Spiel

"Das war ein verrücktes Spiel. Ich finde, wir hatten das Geschehen bis zur Wetterunterbrechung komplett unter Kontrolle. Danach sind wir wieder rausgekommen, haben den Ball laufen lassen und uns Chancen erarbeitet. Sie haben dann den Elfmeter bekommen und sind noch mal rangekommen – aber wir hatten das Spiel trotzdem jederzeit im Griff. Wir sind Sieger-Typen, es gab für uns keine andere Option als dieses Spiel zu gewinnen. Das war allen klar, jeder hat daran geglaubt. Selbst nach dem Gegentor haben wir den Kopf nicht hängen lassen, wir wussten, dass wir Chancen kreieren können – und genau das haben wir gemacht. Das Ergebnis spricht für sich."
Levi Colwill, Verteidiger Chelsea

"Ich bin sehr stolz auf die Leistung, wirklich sehr stolz. Für mich hat unsere Leistung bis zur 85. Minute gedauert – dann wurde das Spiel unterbrochen, und danach war es wie ein komplett neues Spiel. Über eine Stunde in der Kabine zu warten, ist nicht einfach, aber wir haben unseren Rhythmus wiedergefunden. Und am Ende haben wir uns den Lohn verdient. Wir gehören jetzt zu den besten acht Teams in diesem Wettbewerb, und darauf sind wir sehr stolz."
Enzo Maresca, Trainer Chelsea (bei DAZN)


Michelob Ultra Spieler des Spiels

Moises Caicedo (Chelsea FC)

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