Fehlercode: %{errorCode}

Jahresrechnung bereitet Canepa Sorgen

kicker

Die Hauptaktionäre Heliane und Ancillo Canepa mussten erneut tief in die Tasche greifen, um den Verein zu unterstützen. An der Generalversammlung am Montagabend wurde ein Betriebsgewinn von 2,5 Millionen Franken präsentiert. Dieser positive Abschluss war jedoch nur durch eine Finanzspritze der Canepas in Höhe von 9,5 Millionen Franken möglich. Bereits im Vorjahr hatten die Eigentümer 7,5 Millionen Franken zugeschossen. FCZ-Präsident Ancillo Canepa zeigt sich besorgt über die finanzielle Situation.

Gegenüber dem Blick äussert Canepa sich besorgt: "Die Zahlen bereiten uns Kopfschmerzen. Das Minus ist sehr heftig." Er betont die Bedeutung des sportlichen Erfolgs für die finanzielle Gesundheit des Vereins: "Es hat sich einmal mehr bestätigt. Der sportliche Erfolg ist der Treiber von allem. Wenn man zwei Jahre lang keine Europa-Cup-Einnahmen hat, dann fehlen uns 15 bis 20 Millionen."

In den vergangenen 24 Monaten haben die Canepas insgesamt 17 Millionen Franken in den Verein investiert. Die genaue Summe ihrer Gesamtinvestitionen wurde bisher nicht veröffentlicht. Canepa sieht im Transfergeschäft eine Möglichkeit, die Ausgaben zu begrenzen. Seit ihrem Einstieg vor fast zwei Jahrzehnten haben die Canepas Spielertransfers im Wert von rund 50 Millionen Franken getätigt und etwa die Hälfte davon in neue Spieler reinvestiert.

Canepa bleibt optimistisch

Trotz der finanziellen Herausforderungen blickt Canepa optimistisch in die Zukunft. Er hebt hervor, dass der Verein einige vielversprechende junge Talente im Kader hat. "Da sind wir auf einem besseren Weg als vor ein paar Jahren", so Canepa. Für die Zukunft plant der FCZ, neue finanzielle Lösungen zu finden. Mit dem designierten Verwaltungsrat Claudio Cisullo steht eine erfahrene Wirtschaftspersönlichkeit bereit, um die Nachfolgeplanung der Canepas zu unterstützen. Ancillo Canepa betont: "Wir haben Ideen und gehen Schritt für Schritt."