Mit Christian Fuchs als neuem Trainer hat Englands schwächster Profiklub, Viertliga-Schlusslicht Newport County, bislang auch noch nichts gewonnen. In vier Meisterschaftsspielen unter seiner Regie holten die Exiles gerade einmal zwei Punkte. Obendrein sind sie in der 2. Runde des FA-Cups auch noch sang- und klanglos gegen Amateurverein Boreham United ausgeschieden (0:3).
In der League Two beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer bereits vier Punkte. Immer wieder kursieren Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten, dass Fuchs den Verein auch finanziell retten müsse, oder, dass der letzte Ausweg gar eine Flucht in den walisischen Amateurverband sei.
Damit räumte Klubeigentümer Huw Jenkis, der 52 Prozent der Anteile hält, bei einem Fanforum vor hunderten Interessierten in der Heimstätte Rodney Parade auf.
Jenkins bestätigte, dass er diese Saison schon 300.000 Pfund aus der eigenen Tasche nachschießen habe müssen, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Aber er sei bereits mit mehreren Klubs in Verhandlungen, um im Jänner leistbare Verstärkungen zu holen.
Fangruppe Amber Army besonders gefragt
Fuchs stellte danach auf BBC klar: "Es ist unsere Verantwortung, das Blatt zu wenden." Jegliche Kritik sei fair und angebracht, er fügte jedoch an: "Ich möchte die Fans eindringlich darum bitten, uns zu vertrauen. Wir brauchen die 'Amber Army', die uns in jedem Spiel voran treibt. Die Spieler, die am Feld sind, werden alles geben." Seit März hat Newport kein Heimspiel mehr gewinnen können.
Er selbst helfe auch mit, im Jänner neue Spieler nach Newport zu lotsen und sei in Gesprächen mit seinem Ex-Verein Leicester City, mit dem er sich 2015/16 zum Premier-League-Champion krönte. Es gehe darum, den "Kader zu erfrischen, dass jeder vielleicht fünf, zehn Prozent mehr aus sich heraus holt."