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"Enorm erfahren und hungrig": Kiel holt Routinier Schwab für das Mittelfeld

kicker

Der 34-jährige Linksfuß kickte seit 2020 bei PAOK und absolvierte in der abgelaufenen Saison 47 Pflichtspiele (sechs Tore, zwei Assists). In insgesamt 241 Spielen lief der Routinier für die Nordgriechen auf (34 Tore, 23 Assists) und wurde in dieser Zeit griechischer Meister (2024) und Pokalsieger (2021). Vor ein paar Tagen wurde der Österreicher in Thessaloniki offiziell verabschiedet.

Zuvor war Schwab sechs Jahre lang bei Rapid Wien aktiv und lief ebenfalls 241-mal für die Hütteldorfer auf (51 Tore, 51 Vorlagen).

Rebbe holt Schwab einst zu PAOK - nun auch nach Kiel

Ein wichtiger Grund für den Wechsel des erfahrenen Österreichers nach Kiel dürfte auch Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe sein. Rebbe hatte Schwab 2020 als Sportdirektor von PAOK nach Thessaloniki gelotst, gemeinsam gewannen die beiden dort 2021 den griechischen Pokal. Nun dürfen sie in Kiel wieder zusammenarbeiten, wo Schwab einen Vertrag bis 2026 (plus Option auf ein weiteres Jahr) erhält.

"Stefan ist ein enorm erfahrener und zugleich noch sehr hungriger und ambitionierter Spieler", betonte Rebbe am Samstag. "Er kann unserer Mittelfeldzentrale offensiv wie defensiv gleichermaßen helfen und hat einen sehr gefährlichen linken Fuß. Wir trauen Stefan zu, auf dem Platz und in der Kabine sofort eine Führungsrolle einzunehmen und mit seiner Erfahrung dazu beizutragen, unseren jungen Kader anzuleiten."

"Ein klarer Plan und eine spannende Perspektive"

Schwab hatte in einem kicker-Interview 2024 erzählt, dass er mehrmals in seiner Rapid-Zeit vor einem Wechsel nach Deutschland stand. Jetzt erfüllt sich auch dieser Traum für den Routinier, der das junge Team der "Störche" anführen soll. Zu seiner neuen Karrierestation in Norddeutschland sagte der Österreicher: "Mir wurden in den Gesprächen mit den Verantwortlichen ein klarer Plan und eine spannende Perspektive aufgezeigt. Holstein hat ein junges Team mit viel Potenzial und hat sich nicht erst in der vergangenen Spielzeit mit seiner dynamischen und offensiven Spielweise einen Namen gemacht." Schwab sei "noch lange nicht satt" und brennt nach eigner Aussage "auf diese neue Aufgabe in einer neuen Liga".