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Klose: "Das wird länger noch so sein, dass wir da unten sind"

kicker

Das 3:2 in Düsseldorf liegt mittlerweile zwei Wochen zurück und bot reichlich Anlass, um den Karren mit einem zweiten Sieg in Folge aus dem Dreck zu ziehen. Lange Zeit war der Club im Heimspiel gegen Bundesliga-Absteiger Kiel auf Kurs, führte dank des Premierentreffers von Mohamed Ali Zoma bis tief in die zweite Hälfte knapp. Chancen, um erst gar keine Spannung aufkommen zu lassen, boten sich dem Torschützen zu Genüge - das offenbar fehlende Spielglück machte dem FCN allerdings einen Strich durch die Rechnung.

"In der zweiten Halbzeit waren wir zu weit auseinander und haben nicht wirklich die richtige Höhe gefunden", bemängelte Klose. In der Tat kam das Club-Spiel nach dem Seitenwechsel fahriger daher. "Trotzdem haben wir den ein oder anderen Umschaltmoment gehabt." Allerdings nutzten die Nürnberger keinen davon.

Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit glich Carl Johansson für die Störche aus und entriss dem Club damit den zweiten Dreier in Folge, der ihn ins untere Mittelfeld befördert hätte. "Der Sieg hätte heute gutgetan", gab Klose mit Blick auf die Tabelle zu. Dort steht der FCN nun auf dem 15. Platz, musste wegen des Braunschweiger Erfolgs in Düsseldorf sogar einen Rang einbüßen.

"Das wird schon länger noch so sein, dass wir da unten sind." Ein authentisches Zwischenfazit, das Kloses Realismus widerspiegelt. Keine Augenwischerei, sondern ein Fakt, den der Weltmeister da anspricht. Der 1. FC Nürnberg steckt hinten drin und trägt diese Last von Spiel zu Spiel. Und der Druck wird mit jeder gespielten Partie natürlich größer.

Es müssen mehr Punkte her

Obwohl die Tabelle nichts Gutes verheißt, ist seit einigen Wochen aber durchaus ein spielerischer Fortschritt erkennbar. Zwar reißen Kloses Mannen keine Bäume aus, aber dennoch bessern sich gewisse Abläufe. Klose nennt Beispiele: "Ich sehe, dass viele Sachen besser ineinander greifen. Wir sind immer noch gefährlich und kreieren viele Chancen - auch aus besseren Positionen. Aber auch wir müssen noch ein paar Sachen trainieren, umstellen und anders machen. Das ist ein Prozess, der für mich normal ist."

Dennoch ist das aus Kloses Sicht "verdiente Unentschieden" ergebnistechnisch zu wenig für den 1. FC Nürnberg. "Wir müssen schauen, dass wir in den anderen Vierteln (den restlichen Saisonspielen, Anm. d. Red.) die Punkte holen."