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Klose lobt Grimaldi: "So habe ich mir das vorgestellt"

kicker

Ein Punkt aus vier Spielen, das Pokal-Aus in Illertissen - über den Fehlstart des 1. FC Nürnberg ist viel gesprochen und geschrieben worden. Trotz der mal wieder wenig rosigen Situation begleiten den Club rund 3500 Anhänger nach Karlsruhe, wo am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) endlich der erste Sieg in dieser Saison gelingen soll.

Trainer Miroslav Klose steht natürlich in der Kritik, Sportvorstand Joti Chatzialexiou vermied bis zuletzt ein klares Bekenntnis, sollte das beim KSC erneut schiefgehen. "Das ist der Trainerjob", weiß Klose, der jedoch von einem "richtig guten Austausch" mit den Vereinsverantwortlichen spricht.

Diese haben dem 47-Jährigen durch einen aufregenden Transferendspurt einen üppig besetzten Kader zur Verfügung gestellt, alle gewünschten Profile seien laut Klose nun abgedeckt. Viel Zeit, die vielen Neuen zu integrieren, hatte Klose aber nicht. Adam Markhiev zum Beispiel, am Deadline Day aus Limassol verpflichtet, absolvierte bisher nur eine Einheit mit seinen neuen Kollegen. Trotzdem soll der finnische Nationalspieler sofort eine tragende Rolle übernehmen.

Wie das gehen soll? "Durch viele Gespräche", sagt Klose, der den Neuzugängen im Schnelldurchlauf versucht hat, "die Philosophie und die Grundidee" einzuflößen. Wie gut das bisher gelungen ist, wird sich am Samstag zeigen.

Offener Konkurrenzkampf

Immerhin: Klose kann aus dem Vollen schöpfen, alle Nationalspieler seien gesund an den Valznerweiher zurückgekehrt. Dort muss sich nun jeder dem neuen Konkurrenzkampf stellen, einige Positionen sind noch offen. So auch im Sturm, wo zwar Mohamed Ali Zoma gesetzt ist, neben ihm jedoch vier Spieler um einen Platz streiten.

Gute Chancen, in Karlsruhe von Beginn an aufzulaufen, hat mit Adriano Grimaldi ein weiterer Deadline-Day-Transfer. Der Routinier, den der Club für eine halbe Million aus Paderborn loseiste, habe laut Klose "richtig gut trainiert". Warum der FCN für einen 34-Jährigen so viel Geld in die Hand nahm? "Einen Spieler mit seiner Erfahrung hatten wir nicht", begründet Klose den viel diskutierten Transfer. Zudem nehme Grimaldi schon jetzt "die Jungs an die Hand und versucht sie zu coachen." Alles in allem läuft es mit Grimaldi bisher so, "wie ich mir das vorgestellt habe", so Klose.

Mit dem KSC wartet auf die Franken "eine abgeklärte Mannschaft, die wenig Chancen braucht und gut im Umschalten ist." Und ein Team, das mit acht Punkten aus vier Spielen weitaus besser in die Saison gestartet ist als der Club. Dennoch ist Klose "sehr optimistisch, dass wir zu unseren Chancen kommen werden." Das Verwerten dieser war jedoch bisher das große fränkische Problem. Ob Grimaldi das ändern kann?