Für den FC Salzburg hat sich die Klub-WM in den USA nicht nur sportlich, sondern vor allem finanziell gelohnt. Nach Abzug aller Kosten bleibt dem österreichischen Vizemeister ein Gewinn im hohen einstelligen Millionen-Dollar-Bereich – "eventuell knapp im zweistelligen", wie Geschäftsführer Stephan Reiter beim kicker betont. "Das ist schon anständig."
Allein 12,81 Millionen Dollar kassierte Salzburg von der FIFA als Startgeld, dazu kamen drei Millionen Dollar an Prämien für einen Sieg und ein Remis in der Gruppenphase. Umgerechnet entspricht das einem Gesamtbetrag von rund 15,8 Millionen Dollar. "Es war für uns ein lukrativer Bewerb", sagte Reiter.
Die sportliche Bilanz fällt ebenfalls positiv aus, auch wenn nach der Gruppenphase Schluss war. "Wenn du als Mannschaft in einen Turniermodus eintauchst, ist das eine spannende Erfahrung. So komprimiert, vergleichbar mit einer WM oder EM, hast du das als Klub sonst nicht", sagte er.
Die Salzburger befinden sich inzwischen wieder in der Vorbereitung auf die neue Saison. "Wir haben das Turnier für uns immer als Neustart gesehen, als Ankick in die neue Saison", sagte Reiter. Ernst wird es für das Team, von Trainer Thomas Letsch bereits am 23. Juli mit dem Zweitrunden-Hinspiel der Champions-League-Qualifikation bei Brann Bergen.