Fehlercode: %{errorCode}

Kniat: "Tabellenführer? Das wird in keiner Ansprache ein Thema sein"

kicker

Natürlich freue man sich mit dem Blick aufs Tableau, sagte Mitch Kniat auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Fürth, das der DSC als aktueller Dritter angeht. Und natürlich sei es auch klar, dass sich jeder Spieler bewusst ist, dass man Tabellenführer werden könne am Freitag: "Jeder kann die Tabelle lesen und sehen, was dabei rauskommt."

Aber: Wichtig sei das alles nicht, die Thematik - mit zehn Punkten liegt Bielefeld aktuell einen Zähler hinter dem KSC und deren zwei hinter Hannover in Lauerstellung - werde eher von außen hineingetragen als dass sie intern eine Rolle spiele. "Es wird in keiner Ansprache bei uns ein Thema, deshalb keine Motivation mehr sein. Die Jungs sind motiviert genug", stellte der Coach klar.

Den Gegner hat er sich zweimal angeschaut, zuletzt gegen Kaiserslautern (0:3), wo "du als Trainer eigentlich gleich wieder nach Hause hättest fahren können - was ich natürlich nicht gemacht habe", meinte er hinsichtlich der schnellsten Roten Karte der Zweitliga-Geschichte für Fürths Noah König.

Mehr Erkenntnisse habe das 5:4 der Franken in Magdeburg gebracht. Das Ergebnis spiegelt Kniats Analyse wieder: Die SpVgg sei vor allem in der Offensive extrem gut, Gefahr drohe vor allem von Noel Futkeus Tempo sowie vom immer wieder nachrückenden Branimir Hrgota, der es zudem gut verstehe, die Bälle gut festzumachen.

Doch "im hinteren Teil waren sie etwas löchrig" - was der 39-Jährige mit seinem Team natürlich ausnutzen möchte. Auch wenn er weiß, dass Fürths Trainer Thomas Kleine, denn er gut und lange kenne, "als ehemaliger Innenverteidiger" an diesem Problem arbeiten und es sehr schnell abstellen und beheben werde.

Lannert oder Momuluh?

Personell hat der Arminen-Coach mit der Rückkehr des zuletzt gesperrten Christopher Lannert eine Defensivoption mehr. Im Hinblick auf die Startelf heißt das im Kniat-Jargon: "Im Vergleich zur letzten Woche plus eins." Es zeichnet sich wohl eine Entscheidung zwischen Monju Momuluh, der es gegen Magdeburg (2:0) "extrem gut gemacht" habe, und Lannert ab, der "wenn er fit ist, ganz vorne mit dabei" sei.

Apropos mit dabei: Das vierte Heimspiel werden noch mehr eigene Fans besuchen, denn nach Absprache mit den Kleeblättlern wurden die Blöcke A2 und B1 für den Mitgliederverkauf freigegeben. Kniat glaubt an einen zusätzlichen Support: "1000, 2000 Fans mehr können sich positiv auf die Stimmung auswirken."