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Kniat über Kerskens Blackout: "Heute, morgen und nächste Woche null Prozent Thema"

kicker

Eine Krise bei der Arminia? So etwas gab es schon lange nicht mehr. Im DFB-Pokal zogen die Ostwestfalen im vergangenen Mai als Drittligist ins Finale ein, stiegen in die 2. Liga auf und starteten dort mit drei Pflichtspielen in Folge. Auch Bundesligist Werder Bremen war Bielefeld in der ersten Pokalrunde nicht gewachsen.

Die vier Punkte aus den darauf folgenden drei Spielen konnten sich ebenfalls sehen lassen, doch seitdem geht nichts mehr beim Aufsteiger. Gegen Schalke musste die Kniat-Elf bereits die dritte Pleite in Folge quittieren, und das bei einem Torverhältnis von 3:8.

Für Keeper Jonas Kersken ist das "schon ungewohnt, wenn man sich das letzte Jahr anschaut. Aber wir hatten auch da in der Hinrunde eine Phase, die nicht gut war. Ich habe hier auch schon ganz andere Phasen erlebt", sagte der 25-Jährige, der seit Juli 2023 im Kasten der Ostwestfalen steht.

Kersken hatte die Niederlage gegen die Königsblauen mit einem schlimmen Fehlpass eingeleitet. Beim Versuch, von rechts die Seite zu wechseln und Joel Felix anzuspielen, brachte er nicht genügend Druck hinter den Ball, sodass Christopher Antwi-Adjei das Leder erlief und in der elften Minute im leeren Tor versenkte. Eine DSC-Fehlerkette nach einer Standardsituation führte zum 0:2 durch Hasan Kurucay in der 19. Minute.

Kersken nannte das logischerweise "die entscheidenden Situationen in der ersten Halbzeit. Der Pass, der zum 0:1 führt und der Standard, den wir nicht konsequent verteidigen. Dann laufen wir das ganze Spiel hinterher." Seinen Vorderleuten wollte er generell keinen Vorwurf machen, sie hätten "alles gegeben und nach dem 0:2 das Spiel komplett dominiert". Derartige individuelle Fehler würden aber in der 2. Liga nun einmal "eiskalt bestraft" werden.

Kersken-Fehler interessiert Kniat zu "null Prozent"

Trainer Mitch Kniat verriet, er habe nach dem Fehlstart "ein, zwei Anpassungen" vorgenommen. Diese fruchteten auch, Bielefeld kam dem Anschlusstreffer schon vor der Pause einige Male nahe. "Wenn wir mit 1:2 in die Halbzeit gehen, sieht‘s anders aus. So haben wir noch mal eine recht gute zweite Halbzeit gespielt, sind aber dem Rückstand hinterhergelaufen."

Wegen des Anfangs ging Bielefeld dann am Ende die Puste aus. Von Vorwürfen gegen Kersken war Kniat aber meilenweit entfernt. "Das interessiert mich absolut null Prozent", sagte der Coach. Kersken sei ein "überragender Torwart, das hat er schon tausendmal bewiesen. Dann darf ihm auch sowas passieren. Das wird bei uns heute, morgen und nächste Woche null Prozent Thema sein."