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Kohfeldt: Haben viele Spieler mit berechtigtem Anspruch auf die Startelf

kicker

Beim 3:0 in Düsseldorf erzielte Fabian Nürnberger das zweite Tor des SV Darmstadt 98, musste später jedoch angeschlagen vom Platz. Ob es nun für einen Einsatz im Heimspiel gegen Dynamo Dresden reicht, ist noch offen. Ob der Linksverteidiger spielen könne, werde sich womöglich erst am Freitag vor der Partie entscheiden, sagte Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag.

Wechsel zur Dreier-Abwehrkette möglich

Sollte Nürnberger ausfallen, wäre ein Umsteigen auf die Dreierkette die wahrscheinlichste Option. Dann würde Matej Maglica wieder ins Team rutschen. Der kroatische Innenverteidiger hatte als Joker im vorherigen Heimspiel gegen Braunschweig das Siegtor erzielt, saß in Düsseldorf jedoch 90 Minuten auf der Bank. Kohfeldt stellte klar, dass er Maglica trotzdem als Stammspieler sehe.

Eine weitere Option gibt es auch auf der rechten Außenbahn. Luca Marseiler, der nach rund einer Stunde für Mainz-Leihgabe Marco Richter kam, habe in Düsseldorf Eigenwerbung für sich betrieben. Als er auf dem Platz war, fielen alle drei Lilien-Tore.

"Ich finde es sehr schön, dass wir viele Spieler haben, die einen berechtigten Anspruch haben, in der Startelf zu spielen", sagte Kohfeldt. Das signalisiere den Spielern in der Startelf, dass sie sich nicht besonders viel erlauben dürften. Aber natürlich sei es eine Moderationsarbeit, den Reservisten zu erklären, dass sie nicht spielten. "Darauf verwenden wir sehr viel Energie."

Dreskovic nur Innenverteidiger Nummer vier

Weit weg von einem Startelf-Einsatz ist derzeit der im Winter aus Ungarn verpflichtete Meldin Dreskovic: Zwei Zweitliga-Kurzeinsätze in der Rückrunde sind die magere Bilanz des dreimaligen montenegrinischen Nationalspielers. Diese Saison kam noch ein Spiel für die 2. Mannschaft der Lilien in der Hessenliga dazu. Für einen Platz im Profi-Kader hat es bislang nicht gereicht. Da ist der 27-Jährige aktuell nur Innenverteidiger Nummer vier.

Trotzdem hat sein Trainer durchaus positive Worte für seinen Spieler. "Man muss sagen, dass Dreskovic auch Pech hatte", erklärte der Lilien-Coach. Er habe immer wieder die Verletzungsprobleme gehabt und auch in der Vorbereitung nicht konstant durchtrainieren können. In der Länderspielpause habe er sich dann einer Zahn-OP unterziehen müssen und das Testspiel gegen Mannheim verpasst. "Da kommen ein paar unglückliche Umstände zusammen", sagte Kohfeldt.

In der Kabine erlebe er Dreskovic positiv. Sportlich sei er beim Verteidigen Mann gegen Mann in der Box jemand, der aus der Mannschaft heraussteche. Weiterentwickeln müsse er sich bei Passgeschwindigkeit und Entscheidungsfindung. Darum bemühe er sich, habe etwa am Mittwoch nach dem Training noch eine Extraschicht eingelegt. Die Konkurrenzsituation sei schwierig für den Spieler. "Aber jeder Kader braucht mindestens vier Innenverteidiger. Die haben wir. Deshalb sind wir sehr froh, dass er hier ist."

Will und Bader vor der Rückkehr ins Mannschaftraining

Gute Nachrichten gibt es von Paul Will und Matthias Bader. Die beiden Spieler hatten sich vor einem guten Jahr innerhalb weniger Tage Kreuzbandrisse zugezogen. Seither kämpfen sie um ihre Rückkehr, erlitten dabei jedoch auch Rückschläge. Nun sollen beide jedoch voraussichtlich kommende Woche wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen.