Nach dem Viertelfinal-Aus des FC Bayern München bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ gegen Paris Saint-Germain rückte eine Szene in den Mittelpunkt: die schwere Verletzung von Jamal Musiala. Der Mittelfeldspieler zog sich die Blessur kurz vor dem Halbzeitpfiff bei einem Zusammenprall mit PSG-Keeper Gianluigi Donnarumma zu. Musiala musste auf einer Trage vom Platz gebracht und anschließend ins Krankenhaus transportiert werden, wie Bayerns Sportdirektor Max Eberl nach der Partie bestätigte.
"Nach dem Spiel hatte ich sofort das Gefühl, dass es für Jamal – und auch für unser gesamtes Team – eine sehr bittere Geschichte ist. Es sah überhaupt nicht gut aus, aber wir müssen jetzt erst die finale Einschätzung der Ärzte abwarten", erklärte Bayern-Trainer Vincent Kompany sichtlich bewegt.
Die Szene sei emotional gewesen, so Kompany weiter: "Wir alle haben gesehen, was passiert ist, und es sah wirklich nicht gut aus. Wir hoffen, dass es am Ende doch nicht so schlimm ist wie befürchtet und dass Jamal die bestmögliche medizinische Versorgung bekommt."
Ersten Eindrücken zufolge handelt es sich wohl um eine Verletzung im Bereich des Sprunggelenks. "Aber ich werde keine Ferndiagnose abgeben", betonte Kompany.
Thomas Müller sagte nach dem Spiel: "Man hat an der Reaktion der beteiligten Spieler gleich gemerkt, dass da etwas Schlimmeres passiert ist. Der Junge hat in den letzten Monaten einen harten Weg hinter sich und hat sich heute auch gut durchgebissen. Wenn man seine Intensität ansieht und seine Lust, Fußball zu spielen, auch in der Arbeit gegen den Ball, das war positiv beeindruckend. Das war ein harter Moment in der Halbzeit."
Nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft und dem Einzug ins Halbfinale zeigte auch PSG-Trainer Luis Enrique Mitgefühl für Jamal Musiala.
"Ich hoffe, dass Musiala ganz schnell wieder auf die Beine kommt. Er hat sehr, sehr gut gespielt – es war wirklich großes Pech für ihn", sagte der Spanier.