Wie die Lauterer bekanntgaben, hat sich Simon Asta im Auswärtsspiel bei der SV Elversberg (1:2) einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im Knie zugezogen. Die Verletzung erlitt der 24-Jährige bereits fünf Minuten nach Anpfiff, in einem Zweikampf wurde er frontal am Knie getroffen. Zunächst versuchte Asta nach einer Behandlungspause weiterzumachen, doch die Beschwerden waren zu groß. FCK-Kapitän Marlon Ritter und FCK-Mannschaftsarzt Dr. Nils Veith führten ihn in der 11. Minute vom Platz, für den Rechtsverteidiger kam Faride Alidou in die Partie.
Laut FCK-Meldung wird die Verletzung konservativ behandelt, voraussichtlich bis Ende des Jahres wird er nicht mehr zur Verfügung stehen.
Asta schaffte einst bei seinem Heimatklub FC Augsburg den Durchbruch auf Profi-Ebene und kam dort zu ersten Bundesliga-Einsätzen. Im Oktober 2020 schloss er sich dann der SpVgg Fürth an und bestritt nach einer gewissen Anlaufzeit insgesamt 113 Pflichtspiele für das Kleeblatt, in denen ihm vier Tore gelangen.
Asta stand beim FCK jedes Mal in der Startelf
Nach dem Abstieg aus der Bundesliga, in der er 13 weitere Einsätze bestritt, wurde er zur Stammkraft am Ronhof. In der abgelaufenen Saison war er zwar nicht mehr komplett unumstritten, stand aber weitere 27-mal auf dem Feld (kicker-Note 3,96, ohne Torbeteiligung). Für die Pfälzer stand Asta in allen drei Zweitligapartien auf dem Platz, auch im DFB-Pokal bei Eintracht Stahnsdorf (7:0) setzte Trainer Torsten Lieberknecht auf ihn.
Gut möglich, dass die Roten Teufel nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden, schließlich ist auch Alternative Frank Ronstadt derzeit verletzt. Jean Zimmer (31) hatte sich nach Saisonende 2024/25 Richtung zweite Mannschaft verabschiedet.