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Königliche Bühne im Salzburger "Endspiel"

FIFA
  • FC Salzburg trifft bei der Klub-WM auf Real Madrid
  • Der Sieger des Spiels ist Gruppensieger und im Achtelfinale
  • Letsch: "Wir wollen mutig auftreten“

Die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ in den USA ist für den FC Salzburg an sich schon ein Meilenstein in der Klubgeschichte. Besonders das dritte Gruppenspiel gegen Real Madrid C.F., den Rekordchampions Europas, elektrisiert nicht nur die Fans der Mozartstadt, sondern auch die gesamte österreichische Fußballszene. Dieses Duell ist das unangefochtene Highlight der Gruppenphase aus österreichischer Sicht – sportlich, emotional und symbolisch.

Ein außergewöhnliches Turnier für Salzburg

Für Salzburg ist bereits die Teilnahme an dieser Klub-WM ein historischer Erfolg. Der Klub qualifizierte sich über die Konföderationen-Rangliste und steht nun auf einer Bühne, auf der sich die ganz Großen des Weltfußballs präsentieren. Für Salzburg und Trainer Thomas Letsch ist es eine "absolute Besonderheit, sich mit den Besten der Welt zu messen – auch mit Mannschaften von anderen Kontinenten", wie er im Interview mit der FIFA sagte.


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Dabei geht es nicht nur um Ergebnisse, sondern auch darum, die Entwicklung des Vereins und des österreichischen Fußballs weiter voranzutreiben. "Wir wollen zeigen, dass wir aus einem kleinen Land kommen, aber dass wir zu Recht dabei sind", erklärte Letsch.

Die Herausforderung: Real Madrid

Die Auslosung bescherte Salzburg mit Real Madrid einen Gegner, der wie kein zweiter für Erfolg, Tradition und Weltklasse steht. Die Königlichen zählen natürlich auch bei der Klub-WM zu den Topfavoriten auf den Titelgewinn. Für Salzburg ist dieses Duell ein echter Härtetest und gleichzeitig eine große Bühne, um zu zeigen, wie sich der Klub entwickelt hat.

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"Es ist immer etwas Besonderes, sich mit den Besten messen zu können", so Letsch mit Blick auf das erneute Aufeinandertreffen mit den Spaniern, gegen die man erst im Januar in der UEFA Champions League spielte und deutlich mit 1:5 unterlag. Salzburg sieht sich auch deshalb selbst als Außenseiter, will sich aber nicht verstecken. "Wir wollen mutig auftreten“, betont Letsch, und weiter: "Uns komplett umstellen und dann passiv werden, das wollen wir nicht."

Die Partie gegen Real Madrid zum Abschluss der Gruppenphase ist nicht nur sportlich ein echtes Highlight, sondern wie das gesamte Turnier auch eine emotionale Erfahrung von bleibendem Wert für die junge Salzburger Mannschaft. Salzburg hat sich in den letzten Jahren durch kontinuierliche Entwicklung, innovative Konzepte und konsequente Talentförderung einen Namen gemacht. Die Teilnahme an der Klub-WM ist ein Resultat dieser Arbeit.


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Schafft Salzburg es die K.-o.-Phase?

Die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel gegen Real Madrid ist durchaus spannend für Salzburg. Nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen Pachuca – dank Toren von Oscar Gloukh und Karim Onisiwo – sowie einem 0:0 gegen Al Hilal stehen die Österreicher mit vier Punkten auf Rang zwei der Gruppe H. Spitzenreiter ist Real, ebenfalls mit vier Punkten, aber der besseren Tordifferenz (+2 zu Salzburgs +1).

Salzburg kann also aus eigener Kraft ins Achtelfinale einziehen – doch es braucht eine starke Leistung gegen die Königlichen. Ein Sieg gegen Real würde sogar den Gruppensieg bedeuten. Ein Unentschieden reicht nur, wenn Al Hilal im Parallelspiel gegen Pachuca nicht zu hoch gewinnt. Bei einem Sieg der Saudis dürfte dieser maximal zwei Tore betragen, sonst zieht Al Hilal an Salzburg vorbei. Verliert Al Hilal, steht Salzburg unabhängig vom eigenen Ergebnis sicher in der nächsten Runde.

Vor dem dritten Spieltag ist für Salzburg also noch alles drin. Die Chance lebt, doch es braucht Mut, Effizienz und vor allem starke Nerven.