Junior Zé war es, der den FC Basel im Schweizer Cup gegen Etoile Carouge zwischenzeitlich in Führung bringen konnte, zuvor bereits in der Liga mit einem Treffer überzeugen konnte und zweimal gar in der Startformation stand. Seit dem Cup-Spiel sind seine Einsatzzeiten allerdings überschaubar: Drei Minuten gab es gegen den FC Luzern, 21 gegen den Servette FC. Gegen den FC Winterthur und den FC Lausanne-Sport sass er gar nur noch auf der Tribüne.
Doch woran liegt es, dass er plötzlich kaum noch eine Rolle spielt? "Er hat extrem Konkurrenz", sagt Trainer Ludovic Magnin gegenüber dem Blick. Tatsächlich stehen dem 19-Jährigen zurzeit mit Philip Otele, Benie Traoré, Jeremy Agbonifo, Ibrahim Salah und Marin Soticek gleich fünf erfahrenere Flügelspieler vor der Nase. Aufgrund der Dreifachbelastung ist es trotzdem erstaunlich, wie wenig Einfluss er zurzeit hat.
In der U 21 soll er aber nicht zum Einsatz kommen. Stattdessen nennt Magnin die schwache Leistung gegen Servette als Grund, weshalb er zurzeit nicht auf Zé setzt. Er bleibt aber optimistisch: "Er muss sich jetzt im Training wieder reinbeissen, damit er Einsatzzeit bekommt. Ich halte immer noch sehr viel von Juni. Aber das Potenzial und das, was man auf dem Platz zeigt, ist immer ein kleiner Unterschied."