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Malenovic als Sportchef abgesetzt

kicker

Sportlich läuft es beim FC Zürich, seit Milos Malenovic als Sportchef amtet, nicht wirklich aufwärts. Jetzt hat der FC Zürich die Konsequenzen gezogen und Malenovic das Mandat als Sportchef entzogen: "In den vergangenen Wochen und Monaten haben die öffentlichen Diskussionen sowie die Kritik an seiner Person deutlich zugenommen. Nach sorgfältiger und umfassender Beurteilung ist der Verwaltungsrat zum Schluss gekommen, dass unter diesen Rahmenbedingungen eine weitere operative Tätigkeit von Milos Malenovic in der Funktion des Sportchefs nicht zielführend ist."

Weiterbeschäftigung gewünscht

Ganz vorbei ist die Zusammenarbeit nicht - zumindest, wenn es nach dem Willen des Vereins geht: "Der FC Zürich hat Milos Malenovic in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, die Zusammenarbeit künftig in einer nicht-exekutiven Rolle im Mandatsverhältnis fortzusetzen." Der scheidende Sportchef soll die Zürcher in Sachen Transfers und Talententwicklung unterstützen - also in jenen Bereichen, die er aus seiner Beratertätigkeit schon bestens kennt.

Malenovic wäre in dieser Rolle direkt dem Präsidenten unterstellt. Aus der Medienmitteilung geht noch nicht hervor, ob sich Milos Malenovic diese Aufgabe auch vorstellen kann. Der FCZ bedankt sich im Statement abschliessend für die Arbeit des 40-Jährigen und hofft auf eine weitere Zusammenarbeit.

Gründe für das Ende als Sportchef

Zuletzt äusserte sich FCZ-Präsident in einem Interview ziemlich unzufrieden über die Entwicklungen bei seinem Verein: "Der Bonus der Lernkurve ist nun vorbei", sagte er beispielsweise auch über Malenovic. Zudem musste das Präsidentenpaar Canepa im letzten Jahr wieder 9,5 Millionen Franken aus eigener Tasche einschiessen, damit der Verein schwarze Zahlen schreiben konnte. Neben der sportlichen Talfahrt - derzeit stehen die Zürcher auf dem siebten Platz - und der Fehlanstellung von Mitchell van der Gaag sind das alles Argumente, die für ein Ende der Sportchef-Tätigkeit von Malenovic gesprochen haben.

Vor der Absetzung Malenovics hat der FC Zürich bestätigt, mit Dennis Hediger weiter zusammenarbeiten zu wollen. Die Interimslösung wird zur dauerhaften Lösung. Ab dem 1. Januar amtet Hediger als Cheftrainer des FC Zürich.