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Meiste Neuzugänge in den letzten zehn Jahren: Club setzt neuen Bestwert

kicker

Einen geschäftigen Transfersommer erlebte der 1. FC Nürnberg und insbesondere Sportvorstand Joti Chatzialexiou. Diesmal - nach der Trennung von Sportdirektor Olaf Rebbe (mittlerweile Holstein Kiel) im Februar - in alleiniger Verantwortung hat der Deutsch-Grieche federführend den nächsten großen Umbruch bei den Franken vollzogen.

Bereits frühzeitig kündigte der 49-Jährige an, dass die Mannschaft erst spät in der Sommer-Wechselperiode stehen solle. So hektisch wie die Periode nach dem schwachen Saisonstart inklusive der Roten Laterne - nur ein Punkt aus vier Spielen - und dem Millionenabgang von Mittelfeldstrategen Caspar Jander letztendlich jedoch anmutete, hatte der Sportchef des Clubs den Sommer damals wahrscheinlich dennoch nicht erwartet.

Geschäftiges Transfertreiben beim FCN

Und das trotz einer Vielzahl schmerzlicher Verluste von Schlüsselspielern beim fränkischen Traditionsklub, die auf die nächste Stufe der Karriereleiter stiegen. Neben Jander verabschiedeten sich u. a. Stefanos Tzimas (Brighton & Hove Albion), Jens Castrop (Borussia Mönchengladbach) und Janis Antiste (Rapid Wien).

Um diese Qualitäten zu ersetzen, legte der Tabellenletzte kurz vor Toreschluss noch einmal kräftig nach. Mit Tim Drexler, Pape Demba Diop, Adam Markhiev und Adriano Grimaldi präsentierte der Club alleine an den letzten beiden Tagen des Transferfensters gleich vier neue Spieler - die Zugänge 16, 17, 18 und 19.

Damit stellte man auch gleichzeitig einen neuen Bestwert in der 2. Bundesliga auf, wenn man sich die Transferbilanzen der vergangenen Jahre anschaut. Doch scheinen große Umbrüche beinahe eine Kernkompetenz am Valznerweiher zu sein - die Franken hielten diesen eh schon.

1. FC Nürnberg bricht eigenen Rekord

Blickt man bis zur Saison 2014/15 zurück, hat kein Verein im deutschen Unterhaus so viele neue Spieler wie der 1. FC Nürnberg in einem Transfersommer vorgestellt. Bis zum vergangenen Montag stammte die ebenfalls vom FCN gehaltene Marke aus dem Sommer 2014 - nach fünf Jahren in der Bundesliga war der FCN damals zum achten Mal ins Unterhaus abgestiegen.

Insgesamt 17 Neuzugänge stellte das Team um den damaligen Vorstand Sport Martin Bader vor. Durch Markhiev und Grimaldi konnte dieser Rekord nun ausgebaut werden. Selbst in der vergangenen Saison, als Chatzialexiou nach Antritt in Windeseile dem Kader ein neues Antlitz verpasst hatte, waren es nicht so viele. Damals verpflichteten die Franken "nur" 16 neue Gesichter für den Lizenzkader.

Hannover 96 fehlt ein gutes Stückchen

Bei insgesamt acht Leihspielern, die den 1. FC Nürnberg nach dieser Saison teils sicher wieder verlassen werden, könnte die nächste fleißige Transferrochade am Valznerweiher jedoch bereits im nächsten Sommer bevorstehen.

Neben den Mittelfranken war vor allem Hannover 96 sehr aktiv auf dem diesjährigen Transfermarkt. Die Spitzenposition verpassen die Roten mit 15 Neuzugängen dennoch um ein gutes Stück.