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"Mit zehn Jahren hätte ich nie gerechnet": Eigner verlängert erneut in Eltersdorf

kicker

Der SC Eltersdorf hat im neuen Jahr ordentlich zu feiern. Neben dem 100-jährigen Bestehen wird auch Cheftrainer Bernd Eigner in seine Jubiläumssaison bei den Quecken gehen. Am Samstag verkündeten die Erlanger die Verlängerung mit dem gebürtigen Bamberger, der 2016 das Ruder beim aktuellen Tabellenzweiten der Bayernliga Nord übernahm. 2021 gelang dem SCE unter Eigner der Sprung in die Regionalliga. Seit dem Abstieg 2022 arbeitet Eltersdorf an der Rückkehr.

"Als ich 2016 hier angefangen habe, hätte ich niemals gedacht, dass ich zehn Jahre später noch Trainer in Eltersdorf bin", wird Eigner in einer Meldung des Klubs zitiert. Fußball sei ein sehr schnelllebiges Geschäft - auch damals schon. "Dass das hier so gewachsen ist, zeigt, wie besonders dieser Verein ist. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen, das Umfeld und die Spieler - das passt einfach und macht mir nach wie vor eine Menge Spaß."

Kontinuität auf und neben dem Platz

Der Ex-Profi, der für St. Pauli, Braunschweig und Hannover 23-mal in der Bundesliga und 15-mal in der 2. Liga auflief, weiter: "Sowohl ich als auch viele Spieler fühlen sich in Eltersdorf pudelwohl. Zusammen mit beispielsweise Maximilian Göbhardt, Manuel Stark oder auch Tobias Herzner ist hier etwas richtig Tolles gewachsen, und es freut mich, dass wir es schaffen, immer wieder Spieler in dieses gewachsene Konstrukt einzubauen." Als Beispiel nennt er Yannik Jassmann, der 2023 aus der Kreisliga kam, sowie Felix Rippert, dem vor etwas mehr als einem Jahr der Sprung aus der Bezirksliga in die Bayernliga gelang. "Diese Entwicklung zu sehen, das freut mich besonders."

SCE-Manager Joachim Uhsemann freut sich über die Verlängerung mit seinem Erfolgscoach: "Ich betone immer wieder gerne, dass wir für Kontinuität stehen - sowohl auf dem Platz als auch daneben. Wir freuen uns deshalb, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit Bernd in unsere Jubiläumssaison gehen." Über 300 Spiele an der Seitenlinie eines Klubs, das sei in der heutigen Zeit laut des Quecken-Machers fast schon einmalig. "Die Ergebnisse und Erfolge der letzten Jahre sprechen eindeutig dafür, dass das auch der richtige Weg ist, den wir gehen", so Uhsemann.