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Muslic über Lasme: "Ich wollte ihn nie weghaben"

kicker

Sechs Punkte aus drei Spielen: Der FC Schalke kann mit seinem Saisonstart zufrieden sein. Nach dem 2:1-Sieg über Bochum meinte Trainer Miron Muslic bei Sky, dass "der Sieg eine Bestätigung dafür ist, dass wir auf einem guten Weg sind. Beide Füße auf dem Boden, aber den Hunger auf mehr. Das war die Message - nicht mehr und nicht weniger."

Dass es am Ende zum Dreier gereicht hat, lag auch an Einwechselspieler Bryan Lasme, der als Joker das entscheidende 2:1 erzielte. Der Franco-Ivorer galt dabei zuletzt als Verkaufskandidat, startet nun aber auf Schalke noch einmal durch.

Muslics Lob für Lasme

"Ich wollte ihn nie weghaben", stellte Muslic klar und meinte, dass der Angreifer "genau das mitbringt, was wir brauchen. Nach Ballgewinn vertikal umschalten, die Tiefe attackieren. Dafür brauchst du Spieler, die diese Intensität gehen können und nicht nur Sprintbereitschaft. Es geht viel um Selbstvertrauen und wir versuchen, ihm das von Woche zu Woche zu geben."

Und Lasme zahlt derzeit zurück. Nach seinem 1:0-Siegtreffer im Pokal bei Lok Leipzig traf er nun also auch in der Liga. Für Muslic ist klar: "Lasme ist auf einem sehr guten Weg. Und einen Stürmer mit Selbstvertrauen, den musst du bringen."

Karius und sein Elfmetergeheimnis

Selbstvertrauen ist auch etwas, was Torhüter brauchen - neben Spielpraxis natürlich. Loris Karius ist dabei, sich beides zu holen. So glänzte der S04-Keeper vor der Pause mit einem gehaltenen Elfmeter gegen Kevin Vogt. Anschließend verriet er, dass er sich darüber geärgert hatte, vor einer Woche beim 0:1 in Kaiserslautern von Marlon Ritter verladen worden zu sein.

Gegen Bochum wollte nun wieder "einen ziehen". Er verriet auch, dass er Vogt als Schützen sogar auf der Rechnung hatte. "Die letzten zwei wurden verschossen, ich dachte mit, vielleicht wechseln sie. Dann habe ich mir auch Vogt angeschaut."

Beim Elfmeter gehöre aber auch "immer ein bisschen Glück dazu", gab Karius zu und meinte mit Blick auf seinen gehaltenen Elfer: "Ich dachte, er schießt ihn noch einen Tick platzierter. So habe ich noch beide Hände dahinter bekommen und konnte noch gut lenken. Es war nicht der schwerste in meiner Karriere." Das dürfte auch Vogt klar gewesen sein. "Ich muss ihn besser schießen", wusste dieser seinen Versuch richtig einzuordnen. Der sei zwar "fest", aber eben "nicht super geschossen" gewesen. "Ich muss es besser machen."

Geärgert hat sich aber auch Karius - und zwar über das 0:1 von Gerrit Holtmann. Zunächst hatte er noch Mats Pannewigs satten Fernschuss pariert, dann aber wurde er von Holtmann per Abstauber mit einem Schuss ins kurze Eck düpiert. "Fehler würde ich jetzt nicht sagen, aber ich ärgere mich natürlich. Mein Anspruch ist schon, den Ball zu halten", sagte der Torhüter dazu und verwies darauf, dass es für ihn erst das dritte Spiel nach vier Monaten war. "Mit Spielpraxis passiert mir das nicht mehr."