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Nach 27 Jahren Sperre: Torhüter dürfen wieder nach Südkorea wechseln

kicker

Nachdem laut Medienberichten einige südkoreanische Klubs über ein Qualitätsproblem auf der Torwartposition geklagt hatten, hat die K League reagiert. In dieser Woche hob sie den mehr als 26 Jahre lang gültigen Bann auf, der die Verpflichtung von ausländischen Keepern untersagte.

Zur neuen Saison 2026, die Südkorea wie üblich im Kalenderjahr spielt, dürfen sich Klub-WM-Teilnehmer Ulsan HD, oder auch der aktuelle Tabellenführer Jeonbuk Hyundai also auch für diese wichtige Position im Ausland umschauen.

1999 hatte die Liga die Regelung eingeführt, um die Spielpraxis der einheimischen Torhüter zu schützen. Damals gab es allerdings nur zehn Profi-Klubs. Heute sind es mit zwölf Erstligisten und 14 Zweitligisten insgesamt 26.

"Die gestiegene Zahl der Vereine bedeutet, dass es genügend Möglichkeiten für einheimische Torhüter gibt, zu spielen, auch wenn ausländische Torhüter zugelassen sind", erklärte die K League.

Zu den prominentesten Feldspielern dort gehören Jesse Lingard (früher Manchester United, jetzt FC Seoul) und der frühere Schalker sowie Rostocker Dong-Gyeong Lee, der für den Militärklub Gimcheon Sangmu aufläuft. Vor allem schaut sich die Liga auf dem internationalen Transfermarkt bislang nach bezahlbaren brasilianischen Offensivkräften um.