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Nach Alfa-Ruprecht kommt auch Obafemi zum VfL

kicker

Erst Ende Juli hatte sich Farid Alfa-Ruprecht für einen Wechsel zu Bayer Leverkusen entschieden, nun zieht der 19 Jahre alte Angreifer weiter, um in der 2. Bundesliga Spielpraxis zu erhalten. Der gebürtige Hamburger, der zuletzt drei Jahre im Nachwuchs von Manchester City spielte, geht auf Leihbasis für eine Saison beim VfL Bochum auf Torejagd.

"Ich habe in den zurückliegenden Wochen einen ausgezeichneten Eindruck vom Verein gewonnen", erklärte Alfa-Ruprecht im Rahmen seines vorübergehenden Abschieds von der Werkself. "Ich will mich hier langfristig durchsetzen und bin zuversichtlich, mich durch gute Leistungen in Bochum entsprechend empfehlen zu können."

Bochums Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner freut sich derweil auf einen "top ausgebildeten jungen Spieler mit richtig Tempo", seine Dynamik sei "außergewöhnlich". Beim VfL soll Alfa-Ruprecht den Platz von Samuel Bamba einnehmen, der den Klub auf Leihbasis gen Willem II Tilburg verlassen hat. "Für mich wird es der nächste Schritt sein, die 2. Bundesliga ist ein harter Wettbewerb", so Alfa-Ruprecht, der in Bochum die Rückennummer 29 erhält. "Aber ich bin bereit, die Herausforderung anzunehmen."

Obafemi "verkörpert den Spielertypus, der uns gefehlt hat"

Die Verpflichtung Alfa-Ruprechts blieb dabei nicht die einzige am Deadline Day. Vom FC Burnley verpflichteten die Bochumer zudem Michael Obafemi. Der 25 Jahre alte Stürmer kommt ebenfalls für ein Jahr zum VfL. Der Ire ist offensiv variabel einsetzbar und bringt die Erfahrung aus 34 Spielen in der Premier League mit, in denen ihm vier Tore gelangen. Zuletzt war der zwölfmalige Nationalspieler für ein Jahr an Plymouth Argyle ausgeliehen.

"Michael Obafemi verkörpert den Spielertypus, der uns gefehlt hat: Ein sehr beweglicher Stürmer, der sowohl selbst den Torabschluss sucht als auch als Vorbereiter beim letzten oder vorletzten Pass in Erscheinung tritt", so Dufner. "Wenn ich ihn mit drei Begriffen beschreiben sollte: Tempo, Wucht und Tiefe, die er unserem Spiel geben kann. Für ihn ist der VfL die Chance, sich wieder in den Vordergrund zu spielen. Er kennt die robuste Championship, die physisch herausfordernd und wo das Tempo hoch ist, ähnlich wie in der 2. Bundesliga."

"Ich habe schon einiges über die Fans in Blau und Weiß gehört", sagt Bochums neue Nummer 10. "Die Stimmung hier im Stadion soll sehr leidenschaftlich sein, das mag ich. Nicht nur deshalb bin ich sehr glücklich, dass der Wechsel nach Bochum geklappt hat. Es ist meine erste Auslandsstation, von daher etwas Besonderes."