Fehlercode: %{errorCode}

Nichts von Aufbruch: Seoane hat in der Super League den schlechteren Punkteschnitt als Contini

kicker

Die Euphorie in Bern war nach der Einstellung von Gerardo Seoane riesig. Im ersten Heimspiel gegen den FC Basel zeigten sich die Berner deutlich verbessert. Vor allem die Defensive überzeugte trotz einer langen Ausfallliste, und so holten die Young Boys einen Punkt gegen Basel, obwohl sie über lange Zeit in Unterzahl spielten. Die Auswärtsspiele gegen den FC St. Gallen und das Heimspiel gegen den FC Winterthur wurden anschliessend souverän gewonnen, sodass viele dachten, der YB-Zug würde Fahrt in Richtung Meistertitel aufnehmen.

Doch es kam anders: Auf die überzeugenden Auftritte folgten ein Unentschieden in Genf sowie Niederlagen gegen Sion und GC. Einzig gegen das aktuell formschwache Luzern konnte YB gewinnen. Plötzlich sieht die Bilanz unter Gerardo Seoane nicht mehr so positiv aus. In sieben Meisterschaftsspielen unter seiner Leitung holten die Berner 11 Punkte, was einem Schnitt von 1,57 Punkten pro Spiel entspricht. Zum Vergleich: Unter seinem Vorgänger Giorgio Contini holten die Berner in dieser Saison 1,63 Punkte pro Spiel.

Die Problemzone Defensive bleibt auch unter Seoane bestehen. Auch unter ihm kassieren die Berner fast zwei Gegentore pro Spiel. Will YB um den Meistertitel mitspielen, müssen diese Probleme eindeutig in den Griff bekommen werden. Es ist gut möglich, dass die Berner in der Winterpause Transfers tätigen, um mehr Stabilität in der Defensive zu gewinnen.