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Nigeria reicht Beschwerde ein: Verliert die DR Kongo ihr Play-off-Ticket zur WM?

kicker

Denn wie mehrere internationale Medien übereinstimmend berichten, soll der nigerianische Verband NFF Beschwerde bei der FIFA eingereicht haben. Dabei geht es um den Einsatz nicht spielberechtigter Profis aufseiten der Demokratischen Republik Kongo in den afrikanischen WM-Play-offs.

Unter anderem Aaron Wan-Bissaka steht dabei im Fokus. Der Verteidiger von West Ham United ist gebürtiger Brite und hat einen englischen Pass. Die Regularien der DR Kongo erlauben nach Ansicht des nigerianischen Verbands aber keine doppelten Staatsbürgerschaften. Zudem monieren die Super Eagles, dass weitere Kongolesen eine französische Staatsbürgerschaft besäßen.

Neukaledonien oder Jamaika wartet auf die DR Kongo

"Laut kongolesischen Regeln ist die doppelte Staatsbürgerschaft nicht erlaubt", zitierte ESPN den NFF-Generalsekretär Mohammed Sanusi. "Viele von ihnen besitzen europäische Pässe, darunter französische und niederländische. Die Regeln sind eindeutig. Wir können derzeit nichts weiter sagen, haben aber bei der FIFA Protest eingelegt." Nach Ansicht von Sanusi sei der Weltverband bei der Erteilung der Spielberechtigungen "getäuscht" worden. Das Vorgehen des kongolesischen Verbands sei "betrügerisch".

Im Finale der afrikanischen Play-offs war Nigeria der DR Kongo mit 3:4 im Elfmeterschießen unterlegen. Der Sieger fährt zum interkontinentalen Play-off-Turnier mit Bolivien, Neukaledonien, Irak, Surinam und Jamaika, aus dem zwei Teilnehmer an der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko hervorgehen.

Die DR Kongo trifft dabei am 31. März auf den Sieger aus dem Duell zwischen Neukaledonien und Jamaika, das vier Tage zuvor steigt. Falls die FIFA die nigerianische Beschwerde zurückweist.