Fehlercode: %{errorCode}

Nächstes Trainer-Aus: Greifswald und Zschiesche trennen sich

kicker

Die Tendenz beim Greifswalder FC stimmte zuletzt eigentlich. Nach verkorkstem Start holten die Hansestädter in den vergangenen sieben Spielen zwölf Punkte, mussten sich einzig dem Tabellenführer Lok Leipzig geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende sprang der GFC zudem durch das wichtige 3:2 bei der BSG Chemie Leipzig pünktlich zur Winterpause erstmals seit dem 7. Spieltag aus der Gefahrenzone.

Und dennoch trennen sich die Wege von Markus Zschiesche und dem Greifswalder FC nach "offenen und konstruktiven Gesprächen einvernehmlich", wie der Klub in seiner Pressemitteilung schreibt. Die Entscheidung basiere auf einer gemeinsamen Bewertung der sportlichen Gesamtsituation. Die Verantwortlichen seien überzeugt davon, dass ein neuer Impuls zur Winterpause neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen kann.

Nachfolger soll vor Weihnachten präsentiert werden

Geschäftsführer Daniel Gutmann erläutert: "Wir haben uns intensiv und verantwortungsvoll mit der sportlichen Entwicklung der Mannschaft in der Hinrunde auseinandergesetzt. In den gemeinsamen Gesprächen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass ein personeller Impuls zur Winterpause sinnvoll sein kann, um die Ziele für die Rückrunde bestmöglich anzugehen." Diese Entscheidung sei alles andere als leichtgefallen. "Wir danken Markus Zschiesche ausdrücklich für sein Engagement, seine Professionalität und wünschen ihm privat wie beruflich alles Gute für die Zukunft", so Gutmann.

Zschiesche stieß im Oktober 2024 als Nachfolger von Lars Fuchs zum Greifswalder FC, den er am Saisonende auf Tabellenplatz 6 führte. Das restliche Trainerteam sei von der Entscheidung unberührt. Über den Nachfolger des 43-Jährigen will der Verein noch vor Weihnachten informieren.

Der Greifswalder FC ist bereits der dritte abstiegsbedrohte Klub, der in den vergangenen Tagen seinen Trainer getauscht hat. Davor musste Adrian Alipour bei der BSG Chemie Leipzig bereits seine Koffer packen. Am Sonntag, einen Tag nach der Niederlage gegen Erfurt, erwischte es beim BFC Dynamo Dennis Kutrieb.