Fehlercode: %{errorCode}

Palko Dardai vor der Rückkehr nach Ungarn

kicker

Während seine Kollegen, die ziemlich bald seine Ex-Kollegen sein dürften, am Samstagabend im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen den 6:0-Sieg im Testspiel bei Nordost-Regionalligist BFC Dynamo einfuhren, klärte Palko Dardai seine Zukunft. "Er ist freigestellt für Gespräche mit einem anderen Klub", sagte Hertha-Coach Stefan Leitl nach dem Abpfiff des BFC-Spiels.

Der älteste der drei Söhne von Klub-Legende Pal Dardai steht vor einem Wechsel zum ungarischen Vizemeister Puskas Akademia FC. Die beiden Vereine klären aktuell die letzten Details, ein Vollzug wird von allen Seiten vergleichsweise zügig erwartet.

Dardai will zurück ins Nationalteam

Der bei Hertha ausgebildete Dardai, 2018 mit der A-Jugend des Hauptstadtklubs Deutscher Meister, hatte Berlin erstmals im Januar 2021 in Richtung Ungarn, das Heimatland seines Vaters, verlassen. Nach zweieinhalb Jahren bei Fehervar war er im Sommer 2023 zu Hertha zurückgekehrt.

Nach einer ordentlichen ersten Saison (22 Zweitliga-Spiele mit sechs Toren und vier Assists in 2023/24) sanken Dardais Einsatzzeiten in der Saison 2024/25 massiv. Spätestens durch die Leihe von Maurice Krattenmacher (FC Bayern) wurde deutlich, dass es fortan noch schwieriger geworden wäre für Dardai. Auch Klubs aus Polen und Dänemark hatten um den 26-Jährigen geworben, zudem nach dem Karlsruher SC, dessen Interesse zuletzt abgekühlt war, ein weiterer deutscher Zweitligist.

Aber Dardai, dessen Vertrag Hertha im Vorjahr bis 2027 verlängert hatte, zieht es erneut nach Ungarn. Dort lockt die Aussicht auf einen Stammplatz im Verein, internationale Einsätze in der Conference League, in der Puskas Akademia in der 2. Qualifikationsrunde auf Aris Limassol trifft - und auf ein Comeback in der ungarischen Nationalmannschaft, für die er im November 2022 beim 2:1-Testspielerfolg gegen Griechenland debütiert hatte.