Fehlercode: %{errorCode}

PSG bangt schon wieder um Dembelé - Hakimi unter Tränen ausgewechselt

kicker

Es war personell die große Frage vor dem Champions-League-Gigantenduell: War Ousmane Dembelé nach längerer Oberschenkelverletzung wirklich schon so weit, um erstmals in dieser Saison in der Königsklasse zu starten? Nach seinem Comeback hatte er einzig das Auswärtsspiel in Lorient (1:1) am 29. Oktober begonnen.

Und weil Dembelé nach dem Nizza-Spiel am vergangenen Samstag (1:0) trotz nur 18 Einsatzminuten wieder über Oberschenkelprobleme geklagt haben soll, wurde Luis Enrique auf der Pressekonferenz am Montag mit der Frage nach einem möglicherweise zu großen Risiko bei Dembelé konfrontiert.

Der Spanier aber hatte sofort interveniert: "Wir gehen mit keinem Spieler Risiken ein. Aber Ousmane ist fit, hat jedes Training in den vergangenen zwei Wochen bestritten. Sein Fitnesslevel wird stetig besser und er wird morgen natürlich spielen. Ich weiß noch nicht, wie viele Minuten er bekommt, das entscheiden wir erst am Spieltag."

Und tatsächlich begann Dembelé etwas überraschend im Duell mit den Bayern. Allerdings dürfte Luis Enrique die Entscheidung durchaus bereut haben. Nach dem aberkannten Treffer des Ballon-d'Or-Siegers (22.) beim Stand von 0:1 humpelte Dembelé immer mehr. In der 25. Minute stapfte der ehemalige Dortmunder dann zur Seitenlinie - Kang-In Lee kam rein - und anschließend sofort auch in den Kabinentrakt. Wie schwer es ihn erneut erwischt hat, werden Untersuchungen in den kommenden Tagen zeigen.

Luis Diaz bremst Hakimi böse aus

Womöglich noch heftiger getroffen hat es derweil Achraf Hakimi. Der formstarke Marokkaner war kurz vor der Pause böse von Luis Diaz, der nach VAR-Einsatz sogar noch die Rote Karte für die Aktion sah, abgegrätscht worden.

Hakimi knickte um, brach rasch in Tränen aus und musste auf dem Rasen sitzend von Betreuern gestützt werden. Mittelstürmer Senny Mayulu ersetzte Hakimi und war gegen zehn Münchner nun gefragt.