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PSG-Denkspiele: Wie stoppt man Messi?

FIFA
  • Achtelfinale mit besonderer Würze: Paris trifft auf Inter Miami
  • Miamis Superstar Lionel Messi trug zwei Jahre lang das PSG-Trikot
  • Paris-Spieler Doué schwärmt: "Messi ist ein echter GOAT und hat mich schon als Kind inspiriert"

Wenn Paris Saint-Germain im Achtelfinale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft™ auf Inter Miami CF trifft, kommt es zum besonderen Wiedersehen: Lionel Messi, der zwischen August 2021 und Juni 2023 das Trikot der Pariser trug, steht seinem Ex-Klub gegenüber. In dieser Zeit holte er mit PSG zwei Meistertitel und den Superpokal. Die Mission, erstmals die UEFA Champions League zu gewinnen, blieb damals unerfüllt – dafür sorgte Messi in Florida für Aufsehen. Seit seinem Wechsel zu Inter Miami hat er die Major League Soccer und den Fußball in der Region spürbar verändert.


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Parallel startete PSG den Neustart unter einem alten Bekannten: Luis Enrique, der Messi bereits beim FC Barcelona trainierte, übernahm die Pariser und führte sie – nach den Abgängen von Messi, Neymar und Kylian Mbappé – endlich zum ersehnten Henkelpott.

Nach einer überraschend starken Gruppenphase will Messi mit Inter Miami jetzt die nächste Sensation landen und dem frischgebackenen Champions-League-Sieger ein Bein stellen. Keine einfache Aufgabe für das Team von Javier Mascherano – doch mit Messi in den eigenen Reihen ist bekanntlich immer alles möglich. Gerade erst feierte der Argentinier seinen 38. Geburtstag – und beweist eindrucksvoll, dass sein Einfluss auf dem Platz ungebrochen ist. Nun trifft er auf ein PSG-Team, das von jungen Spielern geprägt wird – viele von ihnen sind mit Messis größten Fußballmomenten aufgewachsen.

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"Er ist einer der Besten aller Zeiten“, schwärmt PSG-Talent Désiré Doué. "Ein echter GOAT. Schon als Kind hat er mich inspiriert – und das wird auch noch in 20, 30 oder 50 Jahren so sein.“

Doué wechselte im August 2024 nach Paris und spielte selbst nicht mehr mit Messi zusammen – anders als neun seiner Teamkollegen, die noch gemeinsam mit dem Superstar im PSG-Dress aufliefen: Gianluigi Donnarumma, Achraf Hakimi, Presnel Kimpembe, Marquinhos, Fabián Ruiz, Vitinha, Nuno Mendes, Bradley Barcola und Warren Zaïre-Emery kennen Messi bestens aus der Kabine – jetzt kommt es zum direkten Duell in Atlanta.

Auch Lucas Hernández kennt Messi gut, wenn auch von der Gegenseite. Der Verteidiger traf in seiner Zeit bei Atlético Madrid, beim FC Bayern und mit der französischen Nationalmannschaft immer wieder auf den Argentinier. Besonders in Erinnerung bleibt das spektakuläre Achtelfinale bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, als Frankreich Argentinien mit 4:3 bezwang.

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"Messi ist eine Ikone des Weltfußballs – seit vielen Jahren, und das wird auch so bleiben", betont Hernández. "Er ist ein überragender Spieler, keine Frage. Aber wir wissen, was uns erwartet – das wird kein einfaches Spiel."

Ändern will PSG für Messi dennoch nichts. "Wir ziehen unser Spiel durch – so wie immer", stellt Hernández klar. "Seit über einem Jahr haben wir unsere klare Philosophie: Wir wollen den Ball, wir greifen mutig an, wir bleiben uns treu. Das wird sich auch gegen Inter Miami nicht ändern."

Auch João Neves, der Mittelfeldmotor, sieht das Team auf Kurs: "Natürlich motiviert es, gegen solche Ausnahmespieler anzutreten. Aber wir konzentrieren uns auf unser Spiel, unsere Ideen. Messi ist individuell bärenstark – mit Platz zum Passen oder Schießen wird er brandgefährlich. Genau das gilt es zu unterbinden."

Trotz aller Fokussierung spürt auch Hernández den Reiz der Partie: "Natürlich ist es speziell, gegen Messi zu spielen – aber unsere Vorbereitung bleibt gleich. Für uns ist das ein weiteres wichtiges Spiel – nicht mehr, nicht weniger."

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Doch Inter Miami ist nicht nur Messi. Luis Suárez sorgt mit Traumtoren für Furore, Sergio Busquets bleibt mit seiner Ballsicherheit ein entscheidender Faktor, und auch die jungen Gesichter in Miamis Team setzen Akzente.

"Das ist eine erfahrene Mannschaft mit vielen Top-Spielern", warnt Doué. "Sie werden uns fordern – und genau diese Art von Herausforderung lieben wir." Das Achtelfinale am Sonntagmittag verspricht Hochspannung – ein echtes K.o.-Duell mit internationalem Glanz.

"Wir haben großen Respekt vor Inter Miami“, erklärt Neves abschließend. "Aber wir müssen an uns glauben, unseren Stil durchziehen und hellwach bleiben. Im K.o.-Spiel reicht oft ein Moment der Unachtsamkeit – und du bist raus. Wer das Spiel gewinnen will, darf keinen Prozentpunkt nachlassen."


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