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PSG lässt Muskeln spielen und steht im Finale

FIFA

Paris Saint-Germain - Real Madrid C.F. 4:0

Tore Paris Saint-Germain: Fabián Ruiz (6., 24.), Ousmane Dembélé (9.), Gonçalo Ramos (87.)

Paris Saint-Germain hat sich mit einer Glanzleistung gegen Real Madrid C.F. den Finaleinzug bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ gesichert. Mit drei Treffern in der den ersten 24 Minuten stellten die Pariser schon früh die Weichen auf ein Endspiel gegen den Chelsea FC.

Die Königlichen musste neben dem gesperrten Dean Huijsen kurzfristig auch auf Trent Alexander-Arnold verzichten, der sich im Training eine Verletzung zugezogen hatte. Raúl Asencio ersetzte Huijsen in der Innenverteidigung, während Kapitän Federico Valverde kurzerhand als Rechtsverteidiger einsprang.

Die Umstellungen in der Real-Defensive sollten sich gegen eine brandheiße PSG-Offensive schon nach wenigen Minuten bemerkbar machen. Keine fünf Minuten waren gespielt, bis Fabián Ruiz die erste große Chance der Partie hatte. Der Spanier bekam an der rechten Strafraumkante von der Real-Defensive zu wenig Druck und zwang Thibaut Courtois mit einem Schlenzer ins lange Eck zu einer Glanztat.

Wenige Augenblicke später musste der belgische Keeper dann erneut in höchster Not eingreifen. Der stark aufgelegte Achraf Hakimi fand mit einer flachen Hereingabe von der rechten Seite Ousmane Dembélé im Strafraum, doch Courtois konnte dessen etwas unsauberen Abschluss entschärfen.

In der sechsten Minute gelang den Parisern dann der Durchbruch: Asencio brauchte im eigenen Sechzehner viel zu lange, um einen Ball zu klären – Dembélé erkannte seine Chance und stürmte im Vollsprint auf den jungen Spanier zu. Der Ex-Dortmunder bekam seinen Fuß noch entscheidend dazwischen und der Ball landete direkt vor den Füßen von Fabián Ruiz, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste.

Die Königlichen hatten sich vom frühen Gegentreffer noch nicht ganz erholt, als ihnen der nächste grobe Fehler in der Defensive unterlief. Toni Rüdiger versuchte einen einfachen Rückpass auf Courtois zu spielen, doch wie schon beim ersten Treffer war Dembélé hellwach und bekam eine Fußspitze dazwischen. Er schnappte sich die Kugel, zog allein auf den Real-Kasten zu und versenkte eiskalt unten links.

Real tat sich im Anschluss gegen eine gut organisierte PSG-Hintermannschaft sichtlich schwer und kam in der Folge zu keinen klaren Abschlüssen. Auf der anderen Seite hatten die Pariser keine Schwierigkeiten, sich immer wieder ins letzte Drittel der Blancos zu kombinieren und aussichtsreichen Chancen zu kreieren.

Mitte des ersten Durchgangs schlug Paris nach einem Konter erneut zu. Hakimi spielte im Mittelfeld einen einfachen Doppelpass mit Dembélé und hatte plötzlich die komplette rechte Seite vor sich. Der Marokkaner drang in den Strafraum ein, legte quer auf den mitgelaufenen Ruiz und der machte ohne große Mühe seinen Doppelpack perfekt.

Mit dem Zwischenstand von 3:0 ging es dann in die Halbzeitpause. Ohne einen glänzend aufgelegten Courtois hätte es für Real allerdings noch schlimmer aussehen können. Nach der Pause waren die Königlichen bemüht, fanden aber kaum Mittel gegen die perfekt eingestellte PSG-Defensive. Beide Mannschaften hatten im ersten Durchgang viel investiert und so nahm auch das Tempo in Halbzeit zwei etwas ab.

Xabi Alonso brachte unter anderem noch Luka Modrić und Lucas Vázquez in die Partie, doch auch sie konnten dem Spiel nicht mehr entscheidend ihren Stempel aufdrücken. Es war ihr letzter Einsatz im Trikot der Königlichen, beide werden den Verein verlassen.

Die beste Chance der Madrilenen kam erst in der 87. Minute. Éder Militão eroberte einen Ball im Mittelfeld und testete Gianluigi Donnarumma, der ansonsten einen ruhigen Nachmittag erlebte, mit einem Fernschuss.

Kurz vor Ende der Partie bat der eingewechselte Bradley Barcola dann Militão im Real-Strafraum zum Tänzchen, verschaffte sich etwas Platz und legte auf Gonçalo Ramos ab. Der Portugiese fackelte nicht lange und brachte die Kugel sicher zum 4:0-Endstand im Kasten unter. Am Sonntag trifft die Mannschaft von Luis Enrique damit im MetLife-Stadion in New York, New Jersey im Endspiel auf Chelsea.


Michelob Ultra Spieler des Spiels

Fabián Ruiz (Paris Saint-Germain)

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Statistiken

  • Fabián Ruiz, der 2022 von Napoli zu PSG wechselte, erzielte seinen ersten Doppelpack im Trikot der Pariser.
  • PSG hat bei den letzten sechs Siegen keinen Gegentreffer kassiert.
  • Ousmane Dembélé erzielte sein 35. Saisontor - seine bisherige Bestmarke lag bei 14 Treffern.
  • Luka Modrić verlässt Real Madrid nach 597 Einsätzen, 43 Toren und 93 Assists.

Stimmen zum Spiel

"Ich versuche, der Mannschaft zu helfen. Zu wissen, dass ich dem Team geholfen habe – da freue ich mich natürlich über meine zwei Tore in einem Halbfinale der Klub-WM. Ich versuche, mein Bestes zu geben, das umzusetzen, was der Trainer von mir verlangt. Ich bin sehr glücklich, für diesen Verein spielen zu dürfen. Jetzt wollen wir das Turnier bestmöglich abschließen und einen weiteren Titel holen."
Fabián Ruiz, Mittelfeldspieler Paris Saint-Germain

"Ich bin froh, wieder spielen zu können, mich wieder wie ein Spieler zu fühlen. Das Ergebnis heute lief nicht zu unseren Gunsten, aber das Wichtigste ist, weiter hart zu arbeiten. Sie sind gut eingespielt, das sieht man an ihrer Saison. Es ist eine junge Mannschaft mit dem Willen zu gewinnen. Das zeigen sie durch ihr Zusammenspiel. Heute haben wir ganz klar gesehen, wie stark sie sind. Glückwunsch an sie."
Éder Militão, Abwehrspieler Real Madrid

"Es ist immer schwer, so ein Spiel gegen Real Madrid zu bestreiten. Ich finde, wir sind sehr gut ins Spiel gestartet. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Leistung. Wir erleben eine besondere Saison, einen besonderen Moment. Ich denke, wir haben den Sieg verdient. Jetzt fehlt noch ein Schritt gegen ein sehr starkes Team wie Chelsea. Jetzt heißt es: vorbereiten. Wir wollen Geschichte schreiben für unseren Klub."
Luis Enrique, Trainer Paris Saint-Germain

"Sie starten immer sehr druckvoll und pressen hoch. Wir haben es nicht ganz geschafft, das umzusetzen, was der Trainer von uns gefordert hat – den Ball zu halten und unser Spiel aufzuziehen. Die ersten beiden Tore haben das Spiel geprägt. Es ist eine bittere Niederlage, aber auch eine Chance, daraus zu lernen. Wir sind erst auf halbem Weg und haben noch viel Arbeit vor uns, um ihr Niveau zu erreichen."
Thibaut Courtois, Torhüter Real Madrid

"Wir wollten einen kontrollierten Beginn, denn uns war klar, dass wir auf einen sehr starken Gegner treffen. Aber schon bis zur zehnten Minute war das Spiel für uns sehr schwierig geworden – ein Zeichen dafür, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Zwei frühe Gegentore verlangen dir extrem viel ab. Du weißt, du darfst nicht die Balance verlieren, weil sie auf einem sehr hohen Niveau spielen. Aus der heutigen Niederlage gibt es viel zu analysieren und zu lernen."
Xabi Alonso, Trainer Real Madrid


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