Sein Name wurde zuletzt auch bei der Suche nach einem neuen italienischen Nationaltrainer gehandelt. Stefano Pioli aber hatte bereits andere Pläne. Eine Rückkehr in die Toskana schwebte ihm vor. Und während Gennaro Gattuso mittlerweile das Zepter der Azzurri schwingt, übernahm Pioli nun ein zweites Mal bei der AC Florenz, wo er einen Dreijahresvertrag bis 2028 unterzeichnete.
Der 59-Jährige, der die Fiorentina bereits zwischen dem 1. Juli 2017 und dem 9. April 2019 gecoacht hatte, entschied sich jüngst gegen eine Weiterbeschäftigung bei Al-Nassr. Statt Cristiano Ronaldo arbeitet Pioli damit bald täglich unter anderem mit dem deutschen Nationalspieler Robin Gosens zusammen.
Mit Pioli erhoffen sie sich in Florenz wieder mehr Kontinuität. Nach den 1069 Tagen, die Vincenzo Italiano von 2021 bis 2024 im Amt war, hatte Piolis Vorgänger Raffaele Palladino die vergangene Saison nicht "überlebt". Unter Pioli hatte die Fiorentina in der Saison 2017/18 Rang acht belegt, im Jahr darauf wurde er auf Rang zehn entlassen.
Ambitionen und Träume sind größer geworden
Nun also die Rückkehr in die Toskana, wo Pioli Wunschkandidat war. Noch vor der offiziellen Bekanntgabe seines Engagements soll Pioli beispielsweise eine entscheidende Rolle beim Transfer von Sturm-Routinier Edin Dzeko (kommt ablösefrei von Fenerbahce) gespielt haben.
In Florenz, das die Vorsaison als Sechster beendete, sind die Ambitionen und Träume auch international größer geworden. 2022/23 hatte die Viola das Conference-League-Finale verloren (1:2 gegen West Ham), so auch in der Spielzeit darauf (0:1 n.V. gegen Piräus), ehe es in der Saison 2024/25 "nur" fürs Halbfinale dieses Wettbewerbs reichte (dramatisches Aus gegen Real Betis).
Seine Serie-A-Rückkehr feiert Pioli Ende August, am 1. Spieltag ist Florenz bei Cagliari Calcio zu Gast.