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"Sehr gut vernetzt": Da Silva Pinto kehrt nach Aachen zurück

kicker

Zum Jahresausklang 2025 bekleckerte sich die Alemannia nicht gerade mit Ruhm, nur zwei Punkte aus fünf Spielen, zuletzt das trostlose 1:1 bei Kellerkind TSV Havelse. Ein Hoffnungsschimmer ist Mika Hanraths. Der Kapitän, der nach einem Sehnenabriss sich langsam wieder herantastet und im Februar sein Comeback anvisiert hat. Ein gefühlter Neuzugang. Wer sonst noch im Winter dazustößt, dafür ist nun Sergio da Silva Pinto zuständig.

Den hat Rachid Azzouzi dazugeholt. Der Geschäftsführer Sport hat die sportliche Struktur verändert, die Position des Kaderplaners neu geschaffen und im Athletikbereich nach einer Analyse der Hinrunde eine Anpassung vorgenommen, wie der Drittligist am Freitag mitteilte. Da Silva Pinto wird Kaderplaner bei den Schwarz-Gelben, dagegen trennen sich nach eineinhalb Jahren die Wege von Aachen und Athletiktrainer Mele Mosqueda. Dessen Aufgaben werden vorerst von U-19-Athletiktrainer Dennis Klatt übernommen.

Mit da Silva Pinto kehrt ein alter Bekannter zur Alemannia zurück, schließlich hat er zwischen 2004 bis 2007 in 101 Spielen die Fäden im Mittelfeld des TSV gezogen, war mit dem Klub im UEFA-Cup aktiv und schaffte 2006 den Aufstieg in die Bundesliga. Den Verein kennt da Silva Pinto also sehr gut, seinen Geschäftsführer Sport auch. Denn der 45-Jährige arbeitete zunächst als Chefscout und dann als Kaderplaner sechs Jahre bei der SpVgg Greuther Fürth mit Azzouzi zusammen.

"Es ist ein schönes Gefühl, wieder für die Alemannia tätig zu sein. Meine Jahre hier in Aachen waren für mich eine sehr prägende Zeit. Ich freue mich außerdem darüber, wieder mit Rachid zusammenzuarbeiten. Wir haben schon in Fürth gemeinsam Erfolg gehabt und ich werde alles dafür tun, dass sich dies nun auch bei der Alemannia fortsetzt", sagte da Silva Pinto.

Da Silva Pinto und Azzouzi wieder vereint

"Wir holen mit Sergio einen sehr erfahrenen Kaderplaner dazu, mit dem ich bereits zu Beginn seiner Scouting-Laufbahn bei Fortuna Düsseldorf und später in Fürth erfolgreich zusammengearbeitet habe", freut sich auch Azzouzi auf die neuerliche Zusammenarbeit. "Er ist sehr gut vernetzt, arbeitet strukturiert, gewissenhaft und im Sinne des Vereins und hat ein sehr gutes Auge für Spieler sowie deren Entwicklungspotenzial. Dieses gegenseitige Vertrauen ist in dieser Position extrem wichtig."