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Der SFV nimmt Stellung zum umstrittenen 1:0 von St. Gallens Baldé

kicker

In der 22. Minute steht Baldé nach einem schönen Zuspiel von Okoroji plötzlich allein vor Thuns Torwart Steffen. Der 23-jährige Stürmer lässt sich nicht zweimal bitten und trifft souverän. Sofort danach wird die Fahne des Schiedsrichterassistenten gehoben. Die mögliche Abseitsstellung von Baldé wird anschliessend minutenlang vom Videoschiedsrichter überprüft. Dieser kommt zum Schluss, dass der Angreifer nicht im Abseits stand - der Treffer zählt also.

Brisant an der gesamten Geschichte ist jedoch, dass die gezeigten TV-Bilder den Anschein erwecken, dass der Torschütze vor dem Thuner Montolio gestartet sein könnte. Nun meldet sich der Schweizer Fussballverband mit einer Erklärung zu Wort: Die TV-Kamera stehe fast nie genau auf der Abseitslinie und auch nicht in perfekter Höhe. Wenn die Kamera schräg filme, wirkten Linien, die auf dem Spielfeld eigentlich parallel sind, im Bild schief, erklärt der SFV.

Weiter schreibt der Verband: "Die Kalibrierung der virtuellen Abseitslinie wird vor jedem Spiel in der Super League durchgeführt." Die Kalibrierung der Linie wird in einem vom Verband zur Verfügung gestellten Video erklärt.