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Siebers will "auf die Anzeigetafel" - Rösler wohl in den Startlöchern

kicker

Siebers, das ist mittlerweile klar, wird beim VfL Bochum nicht befördert. Auch wenn ihm die Verantwortlichen gute Arbeit bescheinigen, so stehen doch zwei Niederlagen in zwei Partien zu Buche und der 38-Jährige hat seine Chance, den VfL wieder auf Kurs zu bringen, nicht nutzen können. Somit wird sein Engagement nach dem Gastspiel auf dem Betzenberg enden - danach soll ein neuer Trainer übernehmen.

Rösler heißer Kandidat

Ob das Uwe Rösler sein wird? Dieser sei "wohl in der Pole-Position", wie es ein Fragesteller auf der Pressekonferenz am Donnerstag titulierte. Könnte stimmen, denn während Robert Klauß und Markus Anfang in dieser Angelegenheit keine Rolle spielen, haben sich die Bochumer nach kicker-Informationen unter anderem mit dem ehemaligen Düsseldorfer Coach (1/2020 bis 6/2021) beschäftigt, dessen Engagement bei Aarhus GF nach drei Jahren im Sommer geendet hatte. Und die Anzeichen verdichten sich, dass der 56-Jährige ab Anfang nächster Woche beim Revierklub auf der Kommandobrücke stehen wird.

Siebers habe in der Kabine nicht mitbekommen, dass ein neuer Coach dort Thema gewesen sei. Für ihn ist es auch keines, sein Fokus liege ganz klar auf dem Spiel, er möchte sich mit einem Erfolgserlebnis wieder zur U 19 verabschieden - und deshalb rankten sich seine "Gedanken und Energie" nur darüber, "wie wir diese schwierige Aufgabe am Samstag angehen. Wie wir für den VfL in diesem Spiel erfolgreich sein können. Es zählt nur das Sportliche", stellte er klar.

Dabei habe man gegen Düsseldorf Fortschritte erzielt, Siebers zeigte sich in der Rückschau mit der Struktur und Intensität zufrieden: "Die Spieler haben nochmal draufgelegt", was auch "Bestwerte in verschiedenen Bereichen" unterstrichen hätten. "Jetzt geht es aber auch darum, dass man das auf der Anzeigetafel sehen kann", so die Zielsetzung des 38-Jährigen.

Siebers froh über Masovics Rückkehr

Erreicht werden soll dies gegen einen "richtig guten Gegner" mit einer erneut hohen Intensität, Mut und stabilem Pressing, so die Vorgabe von Siebers - und wieder mit dem zuletzt fehlenden Erhan Masovic als Hoffnungsträger: "Erhan kann verschiedene Positionen spielen. In der Dreierkette, im Mittelfeld", unterstrich Siebers die Wichtigkeit des Defensivspielers.

Dass die Trauben auf dem Betzenberg hoch hängen, weiß Siebers, schließlich unterstrich der FCK dies in seinen bisherigen drei Heimspielen mit neun Punkten und 8:2 Toren eindrucksvoll. Lautern (zwölf Punkte) ist ambitioniert, will sich mit dem vierten Heimdreier im Tableau verbessern und im Idealfall näher an das Spitzentrio Darmstadt, Elversberg, Hannover (alle 16) heranpirschen. Ein Szenario, von dem der VfL mit drei Punkten als Vorletzter aktuell nur träumen kann.