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Siebert-Ersatz gefunden: Düsseldorf holt Daland aus Cardiff

kicker

Nach einem holprigen Start in die 2. Bundesliga scheinen sich die Wogen bei Fortuna Düsseldorf wieder etwas zu glätten. Nicht nur fuhren die Rheinländer mit dem 2:1-Sieg gegen den SC Paderborn die ersehnten ersten Punkte der Saison ein - die Fortuna hat kurz vor Transferschluss nun auch einen Ersatz für den zur US Lecce abgewanderten Jamil Siebert gefunden.

Jesper Daland heißt der Mann, der die entstandene Lücke in der Innenverteidigung schließen soll und den die Fortuna dafür von Cardiff City ausleiht - inklusive Kaufoption. Der 25-Jährige war erst im vergangenen Sommer von Cercle Brügge zum walisischen Team gewechselt, in seiner ersten Spielzeit in der zweiten englischen Liga kam der 1,91 Meter große Abwehrhüne auf 20 Einsätze. Die meisten davon sammelte der Norweger zu Beginn des Jahres, seit Februar stand er nur noch selten auf dem Feld.

Mit Cardiff stieg Daland ab

Auch für Dalands Arbeitgeber verlief die Rückrunde alles andere als nach Plan: Cardiff, das trotz seiner Zugehörigkeit zu Wales im englischen Ligafußball mitmischt, beendete die Saison auf dem letzten Tabellenplatz und stieg damit in die Drittklassigkeit ab. Für den Norweger geht es mit dem Wechsel nach Düsseldorf also wieder eine Liga aufwärts, außerdem dürfte Daland am Rhein auf mehr Spielzeit hoffen als zuletzt bei den Walisern.

"Wir freuen uns sehr auf Jesper. Nach dem Abgang von Jamil haben wir ein klares Profil erstellt, was sein Nachfolger mitbringen soll. Dabei war uns wichtig, einen gestandenen Spieler zu verpflichten. Jesper hat vor allem in seiner Zeit in Belgien über drei Spielzeiten Stabilität und Konstanz nachgewiesen", wird Klaus Allofs, Vorstand Sport und Kommunikation der Fortuna, in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Laut Sportdirektor Christian Weber bringe Daland "eine Vielzahl der Attribute mit, die ein moderner Innenverteidiger benötigt. Er verfügt über eine sehr gute Präsenz in der Luft, ist in der Lage, große Räume zu verteidigen und verhält sich konsequent im Zweikampf. Mit dem Ball strahlt er eine gewisse Ruhe aus und kann darüber hinaus bei Standards für Gefahr sorgen. Wir sind überzeugt davon, dass er zudem noch einiges an Entwicklungspotenzial besitzt."

Daland selbst "hatte seit dem ersten Treffen mit den Verantwortlichen ein gutes Gefühl, zur Fortuna zu kommen. Die Fans in Deutschland sind sehr besonders und ich freue mich darauf, hier in Düsseldorf zu spielen. Ich möchte der Mannschaft so viel wie möglich geben, um die Ziele zu erreichen. Ich hoffe, mit diesem Schritt meinem ersten A-Länderspiel für Norwegen noch näherzukommen."

Ein Youngster könnte Daland Konkurrenz machen

Ob es bei der Fortuna allerdings direkt für einen Stammplatz reicht, bleibt abzuwarten. Konkurrenz könnte der Norweger auch aus dem Düsseldorfer Nachwuchs bekommen: Elias Egouli, der bis dato noch in der Düsseldorfer U 23 unter Vertrag steht, soll nach seinem Ligadebüt gegen den SC Paderborn vor einer dauerhaften Berufung ins Zweitligateam stehen. Erst kürzlich hatte Geschäftsführer Klaus Allofs gegenüber der Bild angekündigt, man werde "sicher ändern, dass Elias noch keinen Profivertrag hat".