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St.Gallen kehrt das Spiel und damit ist Thun noch nicht Wintermeister

kicker

Der FCSG versucht in der Startphase die Gäste früh zu stören, doch plötzlich schalten die Walliser schnell um. Auf der rechten Seite setzt sich Berdayes durch und passt scharf ins Zentrum. Gerade noch so vor Nivokazi kann die Espen-Abwehr klären. Nach sechs Minuten kommt auf der Gegenseite Vogt zu einem ersten Kopfball. Der junge Stürmer setzt das Leder aber links am Pfosten vorbei. Kurze Zeit später setzt Vogt Balde in Szene. Der Espe kann aus wenigen Metern auf das verlassene Tor schiessen, doch der St.Galler bringt das Kunststück fertig, das Leder am weiten Pfosten vorbeizuschiessen. Das hätte das 1:0 sein müssen. Dann greift eine klassische Fussballweisheit. Wer die Chancen nicht macht, kriegt sie hinten. Chouaref schüttelt Neziri ab und schiesst dann aus rund 20 Metern. Der Ball schlägt hinter Zigi zur Sittener Führung ein.

Nach gut einer halben Stunde wird ein Penalty geprüft. Vor dem Bildschirm bleibt der Fähndrich bei seiner Meinung und ahndet den Trikotzieher von Neziri gegen Nivokazi nicht. Es ist der letzte Aufreger einer turbulenten ersten Halbzeit.

In der 51. Minute ist Aliou Balde plötzlich frei durch. Allein vor Racioppi bleibt der St.Galler eiskalt und schiesst ein. Es dauert dann rund zwei Minuten, bis der Treffer gegeben wird, denn auf dem Feld hatten die Unparteiischen auf Abseits entschieden und es war richtig eng. Am Ende hat Balde Glück und die Partie ist wieder offen. Aus spitzem Winkel möchte Vogt nachlegen, doch Racioppi bleibt im Direktduell in der 67. Minute Sieger. Die folgende Ecke sorgt dann aber doch für das 2:1. Stanic bringt den Ball nicht unter Kontrolle, sein Teamkollege Görtler übernimmt und drischt den Ball in die Maschen. In der Schlussphase bringt Enrico Maassen mit Besio und Weibel noch zwei Debütanten ins Spiel, doch der Sieg gerät nicht mehr ins Wanken. Im Gegenteil: Besio trifft beim Debüt zum 3:1 und macht den Deckel darauf. St.Gallen holt sich den Dreier und vertagt damit zumindest die Thuner Wintermeisterfeier.

Thun schnappt sich die Punkte in Winterthur

Der Leader startet in der Eulachstadt engagiert. Die ersten Schüsse gehen auf das Konto der Berner Oberländer. Kapino pariert aber beispielsweise in der 4. Minute mühelos gegen Roth. Bereits in der elften Spielminute muss Patrick Rahmen einen verletzungsbedingten Wechsel vornehmen. Für Golliard geht es nicht mehr weiter, er wird durch Maluvunu ersetzt. Es bleibt dann nicht der erste Rückschlag für den FCW. Thun powert weiter und schlägt zu - gleich doppelt. Zunächst eröffnet Meichtry mit einem Schlenzer in der 20. Minute den Torreigen und dann legt Rastoder in der 22. Minute nach. Kapino lenkt dabei den Ball noch ins eigene Tor ab.

Damit ist die Winterthurer Horrorphase noch nicht beendet. Captain Arnold kommt zu spät und greift zur Notbremse. Damit ist der FCW nach 26 Minuten nur noch zu zehnt auf dem Platz. Ausgerechnet in Unterzahl findet Winterthur dann ins Spiel zurück. Hunziker verkürzt mit einem satten Abschluss. Doch das letzte Wort vor der Pause haben wiederum die Thuner. Roth schiesst aus der Distanz sehenswert zum 3:1 ein und stellt der Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Der FCT lässt nichts mehr anbrennen

In der zweiten Hälfte macht der FC Thun das äusserst abgezockt. Die Berner Oberländer bleiben die dominante Mannschaft und haben die besseren Chancen. Die dezimierten Winterthurer wehren sich nach Kräften, kommen aber nicht mehr heran. Am Ende sorgt Ibayi in der 95. Minute für den Schlusspunkt. Damit feiern die Berner Oberländer bereits den zwölften Ligasieg. Verliert der FCT am kommenden Wochenende gegen den FC Zürich nicht, darf sich der Aufsteiger Wintermeister nennen.