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Streit mit Ex-Klub PSG: Kylian Mbappe lässt Klage fallen

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Kylian Mbappe und Paris Saint-Germain - diese Ehe ging im vergangenen Jahr schmutzig auseinander. Mbappe verließ den Klub ablösefrei, was PSG wiederum gar nicht gefiel. Zwischenzeitlich wurde der Superstar nach Bekanntgabe seiner Entscheidung sogar aus dem Kader geworfen und musste alleine trainieren.

Gegen diese Behandlung klagte Mbappe, er warf dem Verein unter anderem Mobbing vor. Am Montag bestätigten seine Anwälte jedoch, dass die entsprechende Klage zurückgenommen wurde. Ein erster Schritt hin zu einer Normalisierung, doch der Schwerpunkt des Rechtsstreites bleibt bestehen.

Denn vor dem Arbeitsgericht in Paris ist weiterhin eine Klage wegen angeblich nicht gezahlter Summen in Höhe von 55 Millionen Euro, die PSG seinem Ex-Profi schulden soll, anhängig. Dabei soll es sich auch um Boni handeln. Im April hatten Mbappes Anwälte die Summe auf PSG-Konten beschlagnahmen lassen.

Dennoch stehen die Zeichen zumindest teilweise auf Entspannung - und das vor dem ersten direkten sportlichen Schlagabtausch der beiden Parteien. Am Mittwochabend (ab 20:15 Uhr live auf DAZN) kommt es im Halbfinale der Klub-WM zum Duell zwischen Real Madrid, Mbappes neuem Arbeitgeber, und Paris.

Versöhnliche Töne zwischen Mbappe und PSG

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi schlug vor dem Wiedersehen dann auch versöhnliche Töne an. "Ich möchte Kylian für alles danken, was er für den Klub getan hat. Ich wünsche ihm von Herzen nur das Beste bei Real - aber nicht, wenn er gegen uns spielt", sagte der Klubboss.

Auch Mbappe begrub das Kriegsbeil, als er nach dem Champions-League-Sieg seines Ex-Vereins auf seine Gefühlswelt angesprochen wurde. Er sei "glücklich" gewesen über den Finalsieg gegen Inter Mailand und betonte: "Ich denke, sie haben es verdient, nachdem sie sich so viele Jahre abgemüht haben."

Ausgerechnet im ersten Jahr ohne Mbappe hatte PSG den lang ersehnten Erfolg eingefahren, der mit Mbappe nie gelungen war. "Ich bin nicht verbittert, ich war am Ende meines Weges angelangt", sagte der Stürmer. "Meine Geschichte mit PSG war vorbei. Es war Schicksal, dass es ohne mich passieren würde."