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Sutter darüber, weshalb Scheiblehner weiterhin GC-Trainer ist

kicker

Im Interview mit dem Blick hat Alain Sutter, Sportchef des Grasshopper Club Zürich, über die Gerüchte gesprochen. Es sei alles sehr transparent abgelaufen: "Sturm wollte ihn verpflichten. Aber ich erklärte ihnen deutlich, dass ich es nicht verantworten könne, den Trainer mitten in diesem Prozess abzugeben." Hätte man Gerald Scheiblehner ziehen lassen, so wäre ein grosser Teil der Aufbauarbeit in Gefahr gewesen. Daher sei ein Zulassen des Wechsels nicht infrage gekommen.

Scheiblehner selbst habe den Entscheid akzeptiert, auch die Argumentation nachvollziehen können. "Ihm gefällt es sehr bei GC. Da gab es null Diskussionen." Das Gespräch sei sehr offen gewesen, für Sutter ein Zeichen des gegenseitigen Vertrauens. "Nach meiner Rückmeldung an die Sturm-Verantwortlichen war das Thema dann aber erledigt." Der GC-Sportchef ist sich aber auch bewusst, dass aufgrund der hervorragenden Arbeit weiterhin Interesse am Österreicher bestehen wird.

Verkaufsspekulationen kursierten

Nicht nur der Trainer war in den vergangenen Wochen im Fokus, sondern auch die Clubeigner, es kursierten Verkaufsspekulationen. "Es wurde kommuniziert, dass LAFC lokale Investoren sucht, die mithelfen, das Projekt GC mitzutragen und mitzugestalten. Für GC ist es langfristig wichtig, dass wir noch mehr Unterstützung aus Zürich und der Schweiz gewinnen. Sowohl in Form von Investoren, Sponsoren, Gönnern und Fans."

Ein Ausstieg der Amerikaner stehe zurzeit nicht zur Debatte, einzig ein neuer Partner werde gesucht. Sutter selbst beschäftigen diese Szenarien nicht, denn intern gibt es "eine klare Kommunikation und Strategie". Für den 57-Jährigen gilt nur die sportliche Arbeit. "Die Mannschaft soll Freude machen. So kann ich meinen Teil dazu beitragen, dass GC irgendwann hoffentlich wieder auf stabilen Beinen steht und sportlich in einer Lage ist, die zur Historie des Vereins passt."

Ein Umbruch mit drei speziellen Personen

In den letzten Monaten lief bei GC weiterhin ein Umbruch, bei dem verschiedene neue Gesichter im Verein zu sehen waren. Mit Pandji gab es allerdings seit längerer Zeit Kontakt und so hatte Sutter wenig Einfluss. Auch von seiner Frau war die Rede: "Und bei meiner Frau weiss ich nicht, wie Sie darauf kommen, dass sie bei GC arbeiten soll. Sie hatte einmal bei unserem Naturheilpraktiker, mit dem wir zusammenarbeiten, ausgeholfen, als er Unterstützung brauchte. Meine Frau steht nicht bei GC auf der Lohnliste!"

Sutters Sohn Taya arbeitet bei GC seit Neustem als Scout. Dieser soll auch Transparenz ins Führungsteam bringen, denn diese sei sehr wichtig. Die Entscheidung sei heikel gewesen und setze gleich beide unter Druck. "Deshalb war es uns allen wichtig, dass beim Rekrutierungsprozess alles sorgfältig geprüft wird. Mit dem Okay aus Los Angeles wurde dieser Entscheid dann gefällt. Wenn LAFC Nein gesagt hätte, wäre Taya nicht bei GC."