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Trainer-Routinier Koubek übernimmt Tschechien

kicker

Koubek folgt auf Ivan Hasek, der nach der blamablen 1:2-Niederlage im WM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer im Oktober seinen Posten räumen musste. Für die beiden abschließenden Qualifikationsspiele im November hatte Assistenztrainer Jaroslav Köstl das Team interimsweise gecoacht. Im März nimmt Tschechien an den europäischen Playoffs für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teil. Dort geht es am 26. März im Halbfinale zunächst gegen Irland. Sollten sich die Tschechen durchsetzen, würde fünf Tage darauf der Sieger des Duells Dänemark gegen Nordmazedonien warten.

Der 74-Jährige habe einen Vertrag über zweieinhalb Jahre unterzeichnet, teilte der nationale Verband bei der Präsentation in Prag mit. Der ehemalige Torwart war bis Ende September Trainer beim Erstligisten Viktoria Pilsen. Dort wurde er am 10. Spieltag nach der Niederlage gegen Aufsteiger FC Zlin entlassen, als der Rückstand auf Tabellenführer Sparta Prag bereits zehn Punkte betrug.

Doch kein Trainer aus dem Ausland

Zeitweise war in tschechischen Medien auch über Jürgen Klinsmann oder den Kroaten Slaven Bilic als Kandidaten für den Trainerposten spekuliert worden. "Ein inspirierender Ausländer hat sich nicht gefunden", kommentierte das Nachrichtenportal Seznam Zpravy.

Das Portal Sport.cz schrieb über Koubek: "Er steht für ein direktes und energisches Vorgehen und verlangt von jedem 100-prozentigen Einsatz - das ist es vielleicht, was die derzeitige Nationalmannschaft am meisten braucht." Weitere frühere Trainerstationen Koubeks waren unter anderem der damalige 1. FC Amberg, FC Banik Ostrau, Bohemians Prag 1905 und FC Hradec Kralove. Nun darf er im Alter von 74 Jahren auch erstmals eine Nationalmannschaft anleiten.