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Trauer in Ecuador: Ex-Nationalspieler Pineida erschossen

kicker

Pineidas Verein Barcelona SC gab den Tod des 33-Jährigen in der Nacht zum Donnerstag bekannt. "Mit tiefem Bedauern" müsse man den den Tod des Spielers mitteilen, schrieb der Verein. "Diese traurige Nachricht betrübt uns zutiefst." Demnach wurde Pineida am Mittwoch im Norden der Stadt Guyaquil auf offener Straße getötet. In einer Einkaufsstraße vor einem Fleischgeschäft hatten zwei Männer von einem Motorrad auf Pineida geschossen und ihn getötet.

Wie die Zeitung El Universo schreibt, wurde auch eine Frau, die zusammen mit Pineida unterwegs war, getötet. Die Strafverfolgungsbehörden haben Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.

Der 1,69 Meter große Pineida, der wegen seiner Statur und seiner Spielweise in Ecuador "Pitbull" genannt wurde, verbrachte den Großteil seiner Karriere in seinem Heimatland, für Barcelona SC war er bereits seit 2016 aktiv und feierte mit dem Klub zweimal die nationale Meisterschaft. 2022 spielte er für ein Jahr auf Leihbasis beim brasilianischen Spitzenklub Fluminense.

Zweimal bei der Copa America dabei

Zwischen 2014 und 2021 bestritt der Außenverteidiger insgesamt neun Länderspiele für die Nationalmannschaft Ecuadors, nahm dabei zweimal an der Copa America teil. Für die WM 2026, bei der Ecuador in der Gruppenphase auf die deutsche Nationalmannschaft trifft, war der 33-Jährige kein Kader-Kandidat mehr.

Das einst relativ sichere Ecuador steckt in einer schweren Sicherheitskrise. Die Zahl der Morde stieg nach Angaben der Beobachtungsstelle für organisiertes Verbrechen im ersten Halbjahr 2025 um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf den höchsten Wert in der jüngeren Geschichte des Landes. Mehrere Gangs kämpfen um die Kontrolle des lukrativen Drogengeschäfts.