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Trotz klar erkennbarer Entwicklung: Alte Probleme kosten den BFC Dynamo nach wie vor Punkte

kicker

Während die Fans des BFC Dynamo im heimischen Sportforum gegen den Halleschen FC zu Beginn der Partie für ein ordentliches Feuerwerk auf den Rängen sorgten, tat dies die Mannschaft sportlich auf dem Platz. Beim Stand von 1:1 hatte Joey Breitfeld in der Schlussphase des letzten Heimspiels im Kalenderjahr 2025 noch die große Chance auf den Siegtreffer für die Hausherren, verpasste aber aufgrund eines zu schwachen Abschlusses das zweite Tor und den möglichen Siegtreffer.

Somit mussten sich beide Teams zum offiziellen Auftakt der Rückrunde mit einem Remis begnügen. "Ich kann der Mannschaft wenig Vorwürfe machen. Wir haben den Gegner, vor allem in Halbzeit eins, vor viele Aufgaben gestellt", resümiert BFC-Trainer Dennis Kutrieb.

Mehr Ruhe im Ballbesitz

Damit konnten die Berliner zumindest ein besseres Ergebnis als noch im Hinspiel erzielen, das mit 0:1 verloren wurde. Im Vergleich zur Partie von Ende Juli habe sich der BFC "deutlich verbessert gezeigt", so Kutrieb. "Wir sind ruhiger im Ballbesitz, erspielen uns Chancen und kommen besser ins letzte Drittel. Das ist harte Arbeit. Da haben wir uns in dieser Saison deutlich verbessert."

Doch wie schon in den vergangenen Wochen und Monaten verhinderte erneut die Defensivanfälligkeit des BFC ein besseres Ergebnis. Insgesamt kassierten die Hauptstädter in den 17 absolvierten Ligapartien schon 29 Gegentreffer. Lediglich in vier von 22 Pflichtspielen in der Saison 2025/26 blieb der BFC gar ohne Gegentor.

„Der Ball ist kerzengerade in der Luft und wir springen am Ball vorbei. Schwierig, schwierig.“ (Dennis Kutrieb)

"In der Summe passieren die Fehler hinten zu häufig", erklärt Kutrieb. Denn auch im siebten Pflichtspiel in Serie kassierten die Hauptstädter mindestens einen Gegentreffer. So hielt die Führung des BFC gegen den HFC durch ein Tor von Jan Shcherbakovski, der sehenswert traf, gerade einmal acht Minuten. "Der Fehler vor dem 1:1 darf so nicht passieren. Der Ball ist kerzengerade in der Luft und wir springen am Ball vorbei. Schwierig, schwierig", meint Kutrieb.

Dabei wartete der BFC, der in der ersten Saisonhälfte immer wieder mit zahlreichen Verletzungssorgen zu kämpfen hatte, erneut mit einer veränderten Startaufstellung auf, verzichtete in der Innenverteidigung etwa auf Tobias Gunte.

"Das war eine halbe Vorsichtsmaßnahme", sagte Kutrieb. Denn bis zur Winterpause stehen für die Berliner noch die Partien in der Liga gegen Rot-Weiß Erfurt (13. Dezember) sowie vor allem das wichtige Landespokalmatch im Viertelfinale gegen Ligakonkurrent BFC Preussen (20. Dezember) an. "Da wollen wir möglichst alle an Bord haben", so der BFC-Coach.

Dazu dürfte allerdings Americo Jose Soares Das Neves nicht gehören. Dieser verletzte sich gegen Halle kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit vermutlich schwer, musste mit einer Trage in Richtung Katakomben gebracht werden. "Das sah nicht gut aus und ist ein riesiger Wermutstropfen der Partie", erklärt Kutrieb. Eine genaue Diagnose gab es unmittelbar nach der Partie aber nicht. Da rechnet der BFC erst in der laufenden Woche mit. "Wir haben immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen, wollten zu Beginn der Rückrunde weniger mit Verletzungen zu tun zu haben", so der BFC-Coach.