Ein halbes Jahr war Danilo Wiebe ohne Verein, ehe Aachen den Mittelfeldspieler im Januar 2025 aus seiner "spielfreien" Zeit erlöste. Der 31-Jährige, der zuvor fünf Jahre für Eintracht Braunschweig am Ball war und da auch 55 Zweitliga-Partien absolvierte, zahlte das Vertrauen der Verantwortlichen des Drittligisten komplett zurück, in 15 von 19 Spielen lief er für die Alemannia auf. Und auch die Leistung stimmte (kicker-Durchschnittsnote (3,29).
Zunächst hatte sich der Vertrag von Wiebe dank einer Klausel automatisch um ein Jahr verlängert, nun legten beide Parteien nach. So hat Aachen den Mittelfeldspieler mit einem Kontrakt bis zum 30. Juni 2027 ausgestattet, wie der Verein am Donnerstag mitteilte.
"Danilo hat sich in nur einem halben Jahr zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Mit seiner Erfahrung, seinem unermüdlichen Einsatz und seinen intensiven Laufwegen passt er hervorragend zu unserem Spielstil", erklärte Erdal Celik, der schon Ende April nach der automatischen Vertragsverlängerung erklärt hatte, gerne noch ein Jahr drauflegen zu wollen. Das ist nun geschehen. Zumal für den Technischen Direktor der Alemannia Wiebe "die Professionalität in Person ist. Die Vertragsverlängerung ist daher nur folgerichtig, und wir freuen uns sehr, ihn auch in den kommenden Jahren am Tivoli spielen zu sehen."
"Ich musste nicht lange überlegen"
Wiebe fiel die vorzeitige Ausweitung seines Kontrakts ohnehin nicht schwer, wie er betont: "Die Gespräche mit dem Team waren durchweg positiv, ich spüre hier große Wertschätzung. Nach meinem Wechsel im Winter habe ich im Laufe der Rückrunde meinen Spielrhythmus wiedergefunden und mich immer besser auf dem Platz gefühlt. Als mir angeboten wurde, den Vertrag vorzeitig zu verlängern, musste ich nicht lange überlegen."