Fehlercode: %{errorCode}

Verletzungssorgen in Hannover: Bundu und Chakroun fehlen bis Jahresende

kicker

Nach dem Duell mit Preußen Münster waren die Köpfe bei allen, die es mit Hannover 96 halten, ohnehin schon unten. Am vergangenen Freitag gab 96 eine 2:0-Führung aus der Hand und kassierte in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich vom Münsteraner Zidan Sertdemir. Zu allem Übel musste Trainer Christian Titz zweimal verletzungsbedingt wechseln. Husseyn Chakroun verließ die Wiese bereits in der 25. Minute, Mustapha Bundu begab sich in der 72. Minute in Richtung Bank. Nun gab Hannover die Diagnosen bekannt.

Hinrunden-Aus für Bundu und Chakroun

Bundu hat sich eine Innenbandverletzung zugezogen. Eine genaue Ausfallzeit nannte der Zweitligist nicht, stellte aber klar, dass der flinke Flügelspieler und elementare Bestandteil des Hannoveraner Offensivspiels dieses Jahr nicht mehr auf dem Platz stehen wird. Damit ist die Hinrunde für den 28-Jährigen vorbei.

Gleiches gilt für Chakroun. Der Offensivspieler, der am vorletzten Spieltag beim 3:0-Sieg gegen den KSC als Joker überzeugte und gegen Münster dann in der Startelf stand, musste gegen die Westfalen wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Am Dienstagabend meldeten die Niedersachsen die genaue Diagnose: Chakroun habe sich eine "strukturellen Muskel-Sehnen-Verletzung im linken Oberschenkel" zugezogen, was eine "mehrwöchige Ausfallzeit" zur Folge habe.

In den beiden letzten Spielen des Jahres am kommenden Samstag gegen den VfL Bochum (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) sowie eine Woche später in Nürnberg (13.30 Uhr LIVE! bei kicker) wird der 21-Jährige damit definitiv fehlen.

Auch Oudenne angeschlagenen

Auch Kolja Oudenne kann derzeit nicht am Training teilnehmen. Der 24-jährige Außenverteidiger fehlt wegen eines Tritts auf den Fuß, soll aber im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen. Oudenne bereitete das 2:0 von Yokota (73.) vor und absolvierte in Münster die vollen 90 Minuten.

"Das ist sehr schade, aber das passiert im Fußball. Wir haben Möglichkeiten im Kader, wir haben Vertrauen in die Spieler, die da sind. Wir haben den Kader so zusammengestellt, dass die Jungs uns die Situation geben, dass wir da gut drauf reagieren können", wird Titz zitiert.