Für David Affengruber läuft es derzeit wie am Schnürchen. Der Niederösterreicher feierte zuletzt sein Debüt im österreichischen Nationalteam und darf sich wegen seiner anhaltend starken Leistungen sogar Hoffnungen auf ein Ticket für die WM machen. Sein Trainer Eder Sarabia sprach zuletzt von der "größten Ungerechtigkeit der Geschichte", sollte Affengruber nicht bei der Endrunde dabei sein. Teamchef Ralf Rangnick reagierte gelassen.
Bei Elche hat sich der Innenverteidiger in dieser Saison zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Affengruber machte zuletzt nicht nur mit seiner kompromisslosen Defensivarbeit auf sich aufmerksam, sondern sammelte auch mehrere Scorerpunkte. So war er im April gegen Atletico Madrid an drei Treffern beteiligt.
Die Qual der Wahl?
Mit seinen guten Leistungen zog Affengruber offenbar das Interesse einiger Vereine auf sich. Wie die italienische Sportzeitung Tuttosport berichtet, sollen mit Juventus und Milan gleich zwei Topklubs aus der Serie A an einer Verpflichtung interessiert sein.
Doch auch innerhalb Spaniens dürfte Affengruber begehrt sein. Laut fichajes.com beobachten sowohl Atletico Madrid als auch der FC Sevilla die Situation des ÖFB-Teamspielers genau. Interesse dürfte es wohl auch aus Deutschland und England geben. So soll Manchester United die "Durchsetzungskraft und Führungsqualitäten" Affengrubers schätzen.
Elche legt Preisschild fest
Ein möglicher Wechsel dürfte allerdings kein Schnäppchen werden. Medienberichten zufolge verlangt Elche rund 30 Millionen Euro Ablöse für den Verteidiger, dessen Vertrag noch bis Sommer 2027 läuft. Ein Transfer in dieser Größenordnung wäre für Elche in jedem Fall rekordverdächtig. Die bisherige Rekordsumme wurde von Rodrigo Mendoza erzielt, für den Atletico Madrid erst im vergangenen Februar 16 Millionen Euro hinblätterte.