Denn wie der Zweitligist am Montag mitteilte, hat sich Kevin Vogt bereits in der vergangenen Woche einer "kleinen" Operation am lädierten Kniegelenk unterzogen. Laut dem Revierklub ist der Eingriff "ohne Komplikationen" verlaufen, sodass der Heilungsverlauf des Routiniers "planmäßig voranschreitet".
Dennoch wird Vogt keine Option für das Debüt des neuen Trainers Uwe Rösler am Samstagabend (20.30 Uhr) gegen Hertha BSC sein. Wie zuletzt beim 2:3 beim 1. FC Kaiserslautern und beim 3:3 im Testspiel gegen Alemannia Aachen dürfte Erhan Masovic den zentralen Part in der Defensive einnehmen.
Vogt war erst in diesem Sommer wieder zum VfL Bochum zurückgekehrt, an der Castroper Straße hatte er bereits von 2008 bis 2012 gespielt. Allerdings konnte der 34-Jährige die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Zwar stand er bis zum Auftreten seiner Knieprobleme in allen sieben Ligaspielen in der Startelf, doch der Routinier konnte der wackeligen Abwehr nicht die erhoffte Stabilität verleihen.
Lediglich beim 0:1 bei Arminia Bielefeld erwies sich Vogt bis zu seiner Auswechslung als der erhoffte Stabilisator, ansonsten war er zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ähnlich wie auch VfL-Kapitän Matus Bero, die Krise der Bochumer ist auch eine der beiden Führungsspieler. Nun kann Vogt beim Neustart unter Rösler vorerst nicht beweisen, dass sich seine Rückholaktion für den VfL doch noch als Gewinn herausstellt.