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Weber: Bei Haag ist die Integration nicht ganz gelungen

kicker

Im Sommer 2024 war Giovanni Haag aus der zweiten französischen Liga zu Fortuna Düsseldorf gestoßen, machte in der abgelaufenen Saison immerhin 27 Zweitligaspiele (2 Tore) und wusste mit einer kicker-Durchschnittsnote von 3,43 durchaus zu gefallen.

Doch seit Montagabend ist das Kapitel Düsseldorf für den 25-Jährigen beendet, Haag zog es zurück in seine französische Heimat, wo er erneut in der Ligue 2 aufschlagen wird. Allerdings nicht mehr bei Rodez Aveyron Football, jenem Verein, von dem er zur Fortuna gewechselt war, sondern beim Red Star FC aus der Hauptstadt Paris.

„Bei Gio ist es uns nicht ganz gelungen, ihn von seiner neuen Heimat Fortuna Düsseldorf zu überzeugen.“ (F95-Sportdriektor Christian Weber)

"Er kam bereits vor einiger Zeit mit dem Wunsch auf uns zu, wieder in sein Heimatland zurückzukehren", erklärte F95-Sportdirektor Christian Weber im klubeigenen TV. Denn so richtig glücklich wurde Haag in seinen mehr als zwölf Monaten am Rhein nicht wirklich. "Er kam bei uns nicht so wirklich rein", fuhr Weber fort. Obwohl die Fortuna "wie bei allen ausländischen Spielern größte Bemühungen" unternommen habe, "um ihn zu integrieren." Aber, so Weber ehrlich, "bei Gio ist es uns nicht ganz gelungen, ihn von seiner neuen Heimat Fortuna Düsseldorf zu überzeugen."

Und so trennten sich die Wege kurz vor der Schließung des Sommer-Transferfensters. Da Haag aber intern seinen Wechselwunsch ausdrücklich hinterlegt hatte, traf sein Abgang die Fortuna nicht gänzlich unvorbereitet. Denn mit Tim Breithaupt konnte gleich ein Ersatz für die Planstelle im Mittelfeld präsentiert werden. "Wir haben uns schon lange mit ihm beschäftigt und wir wussten, dass er und seine Agentur einen Vereinswechsel in diesem Sommer anstreben", erklärte Weber.

Aussortierter Jastrzembski wechselt zum österreichischen Meister

Breithaupt soll auch bei anderen Vereinen auf dem Zettel gestanden haben. "Wir mussten dann einen Tag vor dem letzten Transfertag unseren Hut in den Ring werfen", sagte Weber. "Und Gott sei Dank haben wir noch einen Fuß in die Tür bekommen, ganz einfach deshalb, weil wir schon sehr, sehr lange mit der Spielerseite im Kontakt waren."

Breithaupt ist also da, ein anderer Spieler wird aber nicht mehr für die Fortuna spielen. Denn Dennis Jastrzembski, der bereits vom Trainingsbetrieb der Profis freigestellt war, schließt sich Sturm Graz an, Weber hatte seinen Abgang zuvor bestätigt. Jastrzembskis Wechsel zum österreichischen Meister wurde noch möglich, da das Transferfenster in der Nachbarrepublik noch bis Freitag geöffnet ist. Bei den Steirern ist er zunächst für die zweite Mannschaft eingeplant, kann sich aber über Einsätze für die erste Mannschaft empfehlen.